1. Das Verhör


    Datum: 18.10.2018, Kategorien: BDSM

    ... Großbuchstaben steht, obwohl ich es nur verkehrt herum lesen kann.
    
    „VERHÖR“
    
    Die Gerte, die Karaffe und das Wasserglas konnte ich schon sehen. Nun, da ich näher an dem Tisch stehe, bemerke ich noch einen Schlüsselbund, ein Handy und ein Paar schwarze Lederhandschuhe. Ansonsten liegt nichts darauf, auch der übrige Raum ist leer.
    
    Ich habe immer noch das schwarze Tuch in der Hand, mit dem meine Augen verbunden waren. Sie deutet auf die Tischplatte und ich lege es dort hin, dann senke ich meinen Blick, schaue auf den Schreibtisch.
    
    Ich bemerke, dass sie mich anschaut, durchdringend und ich bemerke, dass es gleich losgehen wird.
    
    Sie dreht die Akte um, so dass ich das Wort „VERHÖR“ nun richtig herum lesen kann und sie tippt mit dem Zeigefinger ihrer rechten Hand darauf.
    
    Ich schlucke schwer.
    
    „Schau mich an !“, sagt sie streng.
    
    Ich hebe meinen Blick und schau ihr in die Augen.
    
    Ich beginne zu schwitzen, ein paar kleine Tropfen rinnen mir die rechte Schläfe hinab. Ist es hier drin so warm ? Ich hebe meine rechte Hand und will die Tropfen wegwischen, unterlasse dies aber sofort, als ich ihren Blick sehe, der es mir strengstens untersagt.
    
    Wie lange stehe ich jetzt schon hier ?
    
    Mir ist gar nicht wohl, es läuft mir kalt den Rücken hinab.
    
    Mein Hemd ist unter den Achseln ganz nass und die dunklen Flecken werden größer.
    
    Dann schiebt sie ihren Stuhl noch ein Stück weiter nach hinten und steht auf. Ich kann sehen, dass sie eine enge rote Lederhose an hat ...
    ... und hochhakige Stiefel trägt, die bis zu den Knien reichen.
    
    Sie nimmt die Handschuhe, zieht sie langsam an und geht um den Tisch herum, stellt sich ganz dicht hinter mich.
    
    „Knöpfe Dein Hemd auf.“, flüstert sie.
    
    Den Knopf am Kragen habe ich nicht geschlossen, also öffne ich den zweiten Knopf und dann den dritten und den vierten. Weiter komme ich nicht, da sie von hinten um mich herum greift und in das geöffnete Hemd fasst.
    
    Ich spüre die behandschuhten Finger auf meiner Brust, sie streichelt meine Brustwarzen, lässt ihren Zeigefinger um sie kreisen.
    
    Fast ist es so, als würde sie mich von hinten umarmen.
    
    „VERHÖR“ ?
    
    Ich schließe kurz die Augen und spüre, fühle.
    
    Plötzlich fasst sie mir an den Hemdkragen und reißt mit aller Gewalt mein Hemd auf. Die noch geschlossenen Knöpfe reißen aus und fliegen im hohen Bogen durch die Luft. Einen kann ich hören, wie er auf den Boden trifft und unter den Schreibtisch kullert.
    
    Dann ist es still.
    
    Ich bin unglaublich erschrocken über diese plötzliche Gewaltanwendung und stehe nun mit geöffnetem Hemd da, zittere etwas.
    
    „Hände in den Nacken und die Ellenbogen weit auseinander.“
    
    Ich gehorche.
    
    Sie steht immer noch hinter mir, fasst wieder um mich herum und zwickt mir mit den behandschuhten Fingern sehr fest erst in beide Brustwarzen.
    
    Mein Oberkörper zuckt zusammen und ich beuge mich nach vorne.
    
    In einem Bruchteil einer Sekunde steht sie rechts neben mir und schlägt mit der rechten flachen Hand auf meine linke ...
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