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Der Maedchenhaendler
Datum: 15.12.2017, Kategorien: Betagt,
... Lippenstift rein?", fragte er erstaunt. "Blödmann", antwortet Lola, nahm ihm den verschmierten Stift ab, reinigte ihn an der Bettdecke und zog die Kappe des 'Lippenstiftes' ab. "Ein USB-Stick", entfuhr es Wolfgang und mit einem Schlag war er hellwach. Lola war ins Büro gelaufen und hatte das Notebook geholt. Nachdem es hochgefahren war, dübelt sie den Stick an und als Wolfgang die ersten Dateinamen sah, wurde ihm schlagartig bewußt, was er da erblickte. "Ist nicht wahr, oder ...?", schaute er Lola an. "Ich habe dir doch gesagt, daß ich es schaffen werde. ... Und? ... Was meinst du? ... Reicht es aus, den Mistkerl endlich aus dem Verkehr zu ziehen?" "Also wir geben das jetzt sofort den Spezialisten. Aber was ich gesehen habe, reicht allemal. Man Mädchen, komm mal her und laß dich drücken ... ." Bevor sie ins Büro fuhren, tranken sie noch schnell einen Kaffee zusammen. In der Zwischenzeit erzählte Lola Wolfgang, wie sie an die Daten gekommen war. Wolfgang war echt sprachlos und lauschte ihren Ausführungen. Die Stelle, an der der Serbe sie in seinem Büro überraschte und sie, um ihre Haut zu retten, ihm sagte, sie sei ganz heiß auf ihn und er solle sie endlich ficken ... in den ARSCH ficken -- weil da doch in ihrer Möse schon der Stick steckte! -- verschwieg sie geflissentlich. Kapitel 8 Ein paar Tage später saßen Lola und Wolfgang an ihren Schreibtischen und studierten Akten. ...
... Plötzlich wurde es totenstill im Büro. Als Wolfgang hoch schaute, sah er Martin an seiner Seite stehen. In seinem Schlepptau ... der Polizeipräsident! "Ich wollte mir nur mal den Mann anschauen, der ganz offensichtlich, den kleinen Wildfang hier, gebändigt hat", sagte der Präsident an Wolfgang gerichtet und deutet mit einer Kopfbewegung zu Lola hinüber. Die errötete wie ein Schulmädchen und schaute verschüchtert drein. Martin erläuterte dem Präsidenten die neuesten Entwicklungen im Fall des Serben und hob noch einmal die gute Teamarbeit von Wolfgang und Lola hervor. "Prima", sagte der Präsident, "wirklich ausgezeichnet!" Und dann, an Martin gewandt: "Schicken Sie die Beiden heute mal früher nach Hause. Sie sehen erschöpft aus. Gönnen wir ihnen den Rest des Tages zur Erholung!" Auf der Fahrt nach Hause plapperte Lola plötzlich los: "Erinnerst du dich noch an die Filme, die wir vor ein paar Tagen in dem Hinterzimmer vom Club 'Sade' gefunden haben?" Selbstverständlich erinnerte sich Wolfgang noch daran und so fragte er vorsichtig: "An welchen denn genau?" "Na, an den, in dem der Richter der Ladendiebin zur Strafe den Po versohlt hat ... ." "Was hatte der Präsident noch gesagt", überlegte Wolfgang. "Irgendwas von Ausruhen und erholen kam darin vor." Nach einem schnellen Seitenblick auf Lolas feixendes Gesicht stand für Wolfgang eines fest: Mit Ausruhen war erst Mal Essig! Ende