1. Freifrau + Philosophiestudent 02


    Datum: 01.02.2020, Kategorien: BDSM

    ... Liebesentzug bestrafen. Entweder würde sie danach winselnd angekrochen kommen, ihn um Verzeihung bitten und bereit sein, eine Bestrafung für ihr „Fehlverhalten" zu erdulden.
    
    Wenn nicht, wollte er sie nie mehr wieder sehen. Dann, bedauerter er in seinen Gedanken, hätte er sich zwar um eine weiche und willige „Fickmatratze" gebracht. Doch wollte er endlich aufs Ganze gehen: ein Täubchen auf lebenslange Gefangenschaft zu dressieren war ihm jetzt lieber als ein schnelles Abspritzen seines Spatzes im wohligen weichen Gewabbel zwischen zwei samtigen fleischigen Frauenbrüsten.
    
    Schon seit geraumer Zeit hatten sie ihr Abendessen beendet und saßen beide ohne Bekleidung nebeneinander auf einem Sofa, tranken Wein und küssten und streichelten einander. Gertrud bemerkte nicht, dass seine zärtlichen Küsse und Liebkosungen etwas mechanisch geworden waren. Sie streichelte seinen Rücken, seinen Bauch, Brust, Arme und Oberschenkel: Seine Genitalien zu berühren hatte er ihr scharf untersagt -- „von meinem Gemächt lässt du die Finger, verstanden?" -, obwohl sein Penis prallsteif wie der Mast eines sturmgepeitschten Segelbootes von seinem Körper abstand und mit einer Lustperle an der Gliedspitze in der Luft pendelte. Wo war Gertrudes Grenze? Welchem Befehl würde sie den Gehorsam verweigern und ihm damit einen Vorwand liefern, sich über ihr Verhalten zu empören und ihr Zusammensein abrupt abzubrechen?
    
    Ernst erinnerte sich an die Geschichte der O, die er sich vor einigen Tagen, ...
    ... frustriert über Hedwigs Weggang, zugleich aber auch erregt in der Erinnerung an die ihr zugefügten Demütigungen, gekauft und in einer Nacht durchgelesen hatte. Die Sklavin O, folgsam gegen jedweden Befehl ihres Herrn und übermenschlich im Erdulden unendlicher Schmerzen hatte es nicht über sich gebracht, sich vor SEINEN Augen selbst zu befriedigen. Ob Gertrud die gleiche Sollbruchstelle in der Gehorsamsausübung hatte?
    
    Ernst beschloss, dies auszutesten; gehorchte sie ihm, müsste er halt seine Ansinnen an sie so lange verschärfen -- Urin, Kot, selbst der Einsatz von Tieren kam ihm in den Sinn -, bis er ihre Leidensfähigkeit überfordert haben würde.
    
    Er schob ihre kosenden Hände beiseite, erhob sich abrupt, baute sich vor ihr auf und bellte: „Hände in den Nacken, Beine breit machen". Vor ihrem Gesicht tanzte sein Glied auf und ab, doch als sie es, im Glauben, ihm damit eine Freude zu bereiten, in ihren Mund einführen wollte, zog er sein Becken zurück und blickte sie minutenlang nur streng an. Gertrud wagte nichts zu sagen und starrte nur angstvoll-verständnislos zu ihm empor, peinlich darauf bedacht, die ihr befohlene Körperhaltung einzuhalten. Was hatte sie nur falsch gemacht?
    
    „Ich werde jetzt etwas von dir verlangen, dessen Erfüllung für dich sehr, sehr schwer sein wird. Es wird eine Prüfung deiner Liebe zu mir sein, Gertrud". Der warme Klang seiner Worte tat ihr offenbar wohl; sie lächelte ihn an, nickte und hauchte ein „Ja" als Einverständnis.
    
    Ernst ging einige Schritte ...