1. Je oller, je doller?


    Datum: 30.04.2019, Kategorien: Romantisch

    ... bestimmt. Mir geht es jedenfalls so. Wir kennen uns erst so kurze Zeit, dabei habe ich das Gefühl so vertraut mit dir zu sein, als wenn wir schon ewig zusammen wären.
    
    Dann lasse es uns versuchen, lasse uns unseren Weg ab heute gemeinsam gehen. Gerne jubelte ich. Ich bin verliebt. Verliebt wie ein junges Mädchen, Hurra, hurra, das könnte ich nun den ganzen Tag schreien.
    
    Es wurde ein wunderschöner Abend. Wir tanzten, tranken ein paar Gläser Wein, hielten uns bei den Händen und flüsterten wie zwei junge Menschen, die sich zum ersten mal sehen.
    
    Leider vergeht alles schöne. Langsam wurde es Zeit zu gehen, sonst würde man uns noch suchen. Meine Bedenken konnte Herbert schnell zerstreuen. Ich habe uns vorsichtshalber abgemeldet. Vor 2.00 Uhr wird man uns nicht suchen. Wieder einmal verblüffte er mich mit seinem Weitblick.
    
    Es nützte doch alles nichts, wir mussten gehen. Nein, eher schweben.
    
    Während wir draußen auf unser Taxi warteten, küssten wir uns ununterbrochen. Immer wilder und fordernder wurde die Küsse. Fast hätte ich ihm die Krawatte heruntergerissen. Die Knöpfe vom Hemd einfach heraus gerissen, nur um an seine Brust zu kommen.
    
    Auch Herberts Hände zuckten immer wieder in Richtung Blusen Ausschnitt.
    
    Da war es doch gut, das unser Taxi kam, wer weiß was wir da in aller Öffentlichkeit angestellt hätten.
    
    Im Heim angekommen, hoffte ich, das er noch mit zu mir kommen würde. Er zog es vor, in sein eigenes Zimmer zu gehen. Morgen beim Frühstück sehen wir uns ...
    ... doch, fragte er noch. Gab mir einen Kuss und weg war er.
    
    In dieser Nacht dachte ich das erste mal seit dem Tod meines Mannes wieder so richtig verdorben.
    
    Ich stellte mir vor, wie der Schwanz von Herbert aussehen wird. Wie er auf meine Titten reagiert. Ob ihm wohl meine Fotze nicht zu weit ist.
    
    Davon wachte ich sogar auf. Was war das denn nun. Meine Schlafanzughose war ja richtig durchgeweicht. Alles zwischen meinen Beinen war nass. Sollte ich etwa von den Träumen so geil geworden sein, das mir sogar ein Orgasmus beschert wurde.
    
    Das kann doch nicht sein, nein das geht doch gar nicht und doch war es so.
    
    Der nächste Morgen fing schon mit Sonnenschein an. Unsere Gesichter strahlten mit der Sonne um die Wette, so sehr freuten wir uns auf den heutigen Tag. Was er wohl bringen würde.
    
    Nach dem Frühstück verzogen wir uns beide jeder in sein Zimmer. Erst beim Mittagessen wollten wir besprechen, was wir noch unternehmen könnten. So legte ich mich dann noch einmal auf mein Bett, nahm das Kopfkissen in den Arm und stellte mir vor, das es Herbert wäre. Dabei muss ich wohl eingeschlafen sein. Es wurde schon Zeit zum Essen zu kommen. Herbert wartet doch.
    
    Richtig, er wartete schon vor der Tür auf mich. Grüßte mich wie ein Gentleman es macht. Nahm meinen Ellenbogen und führte uns an unseren, inzwischen, gemeinsamen Tisch. Viele Augen sahen uns nach. Gut das keiner in deren Köpfe schauen konnte.
    
    Leider hatte es inzwischen angefangen zu regnen, so das wir nicht nach draußen ...
«12...567...»