1. Das Verhör


    Datum: 18.10.2018, Kategorien: BDSM

    ... war.
    
    Ihre Hand greift zum Stromgerät und ja, es war ein Irrtum.
    
    Sie greift zwar zum Regler, aber sie dreht ihn nicht gegen den Uhrzeigersinn auf „Null“, sondern eine Einheit in die andere Richtung. Dies geschah in einer 15-Sekunden-Pause und ich warte auf den nächsten Impuls, der, wie erwartet eine Stufe stärker ist.
    
    Er ist nicht sehr viel stärker, aber dennoch spürbar stärker.
    
    Sie kommt näher an mich heran, fasst mir wieder an meinen Schwanz.
    
    „Bis nachher.“, flüstert sie, dreht sich um und geht hinaus, nachdem sie das Licht gelöscht hat.
    
    12.18 Uhr
    
    Die Zeit vergeht nicht.
    
    Nun schließe ich meine Augen, denke an nichts, nur an die Stromschläge, denke nur daran, dass ich sie ja nicht verhindern kann und dass ich nicht weiß, wann sie wieder kommt. Ich versuche zu entspannen, nehme die Schläge einfach hin, zähle sie nicht, entspanne mich.
    
    Ich atme ganz ruhig, achte nur auf meine Atmung, atme mit dem Zwerchfell, höre, wie die Luft in meinen Körper eindringt, wie sie langsam wieder entweicht.
    
    Ich senke meinen Kopf, richte meinen Oberkörper auf und empfange die nächsten Impulse, weiß schon gar nicht mehr, wie lange ich nun die Augen geschlossen habe, atme immer noch ruhig.
    
    Dann höre ich sie wieder kommen.
    
    Ich öffne meine Augen und zu meiner gar nicht so großen Überraschung zeigt der Wecker, als ich auf ihn schaue 12.59 Uhr.
    
    Gerade als eine Stunde vorbei ist und die Türe aufgeht, ist es auf dem Wecker 13.00 Uhr.
    
    Das Licht geht an und ich ...
    ... bin wie geblendet.
    
    Energisch kommt sie in den Raum, geht um den Schreibtisch herum und direkt auf mich zu. Ich schaue ihr in die Augen und sehe, wie sie lächelt. Sie holt mit ihrer rechten Hand aus und gibt mir eine schallende Ohrfeige.
    
    Dann reißt sie die kleinen Klammern von meinen Brustwarzen, ohne sie vorher zu öffnen und schaltet das Stromgerät ab.
    
    Natürlich weiß sie, dass ich den Schmerz eine zeitlang mit Konzentrationsübungen ausschalten kann.
    
    Sie nimmt das Glas mit Wasser und setzt es an meine Lippen. Gierig trinke ich in kleinen Schlucken, da ich ungeheuer Durst habe. Das Wasser rinnt mir die Kehle hinab und das Glas ist im Nu leer.
    
    „Mehr ?“, fragt sie und ich nicke mit dem Kopf.
    
    Sie dreht sich um und geht zum Schreibtisch, schenkt ein und kehrt zurück. Auch das zweite Glas leere ich begierig und sie stellt es auf den Tisch.
    
    Sie steht ganz nahe vor mir, berührt mit den Fingerspitzen meine Brustwarzen, die nun doch schmerzen. Sie nimmt sie zwischen ihre Zeigefinger und Daumen und drückt, zwickt ein wenig hinein.
    
    „Ich sehe schon, so kommen wir nicht weiter. Wir werden einen Gang höher schalten.“
    
    Ihre Fingerspitzen gleiten über meine Brust nach unten, ganz langsam und dann erreichen sie meinen Bauch und den Bund meiner Hose. Sie öffnet meinen Gürtel, zieht ihn aus den Schlaufen heraus und legt ihn auf den Rolltisch.
    
    Sie öffnet den Knopf an meiner Hose.
    
    Dies alles macht sie, indem sie mir in die Augen schaut, fest in die Augen schaut und ...
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