1. Neulich im Kummerkasten


    Datum: 01.03.2026, Kategorien: Schamsituation Deine Geschichten

    ... ich selbst trank, um das letzte bisschen Zurückhaltung zu ersaufen. Ein älterer Herr mit grauen Schläfen winkte mich zu sich in eine Nische. „Zeig mal, was das Korsett unten verbirgt“, murmelte er. Zehn Euro steckte er mir in das Korsett. Ich öffnete mit unsicheren Fingern den kleinen Lederlappen vor meinem Schambein. Sein Atem ging schneller. Er holte seinen bereits steifen Penis aus der Hose. „Nur halten“, bat er. Zwanzig Euro. Ich hielt ihn, fühlte das pulsierende, fremde Fleisch in meiner Hand, und als er mit einem Stöhnen auf den Teppich spritzte, lachte ich laut. Es war ein Lachen der Befreiung. Der Preis war lächerlich, die Tat ekelerregend – aber in diesem Moment machte mich die totale Kontrolle, die diese Männer über mich zu haben glaubten, auf eine perverse Weise glücklich. Ich hatte nichts mehr zu verlieren. Also konnte ich alles nehmen.
    
    Es wurde eine absurde Ausverkauf meiner Würde, und ich war die Verkäuferin. Ein anderer bat mich, mich gegen die Wand zu lehnen und die Beine zu spreizen – fünfzehn Euro. Ich tat es mit einer theatralischen Verbeugung. Ein Dritter wollte mir sein Sperma ins Gesicht spritzen – zwanzig. Ich kniete mich hin, schloss die Augen und fühlte den warmen, klebrigen Strahl auf meinen Wangen, meinen Lidern, meinen Lippen. Ich streckte sogar die Zunge heraus, um einen Tropfen aufzufangen, was ein begeistertes Johlen auslöste. Jedes Mal das gleiche Muster: ein leiser, sachlicher Vorschlag, ein lässig hingehaltener Schein, mein sofortiges, ...
    ... fast gieriges Nicken. Das Geld sammelte sich in meiner Tasche an, ein kleiner, schmutziger Haufen, aber wichtiger war das Gefühl, gesehen zu werden, begehrt zu sein, im absolute Mittelpunkt dieser geschlossenen, verdorbenen Welt zu stehen.
    
    Harald stellte einen silbernen Sektkühler auf den Couchtisch. „Für die besonderen Services“, verkündete er grinsend. „Werft rein, was es euch wert ist.“
    
    Ein großer, Mann mit breiten Schultern zog mich auf seinen Schoß. „Reit mich“, sagte er. Ein Zwanziger wanderte in den Kübel. Ich öffnete seine Hose, führte ihn in mich ein, bewegte mich auf und ab, während die anderen Männer dicht um uns herumstanden, zusahen, kommentierten, weitere Scheine in den Eimer warfen. Ihre Rufe, ihr Applaus, das Klatschen auf meine nackten Hinterbacken – es trieb mich an, es machte mich wild. Ich bäumte mich auf, der Orgasmus, kam überraschend und heftig, dass war nicht nur körperlich; es war der ekstatische Gipfel der Selbstaufgabe. Schamlos schrie ich meine Lust hinaus schrill und laut, so dass einige Zuschauer einen Schritt zurück machten.
    
    Danach war ich nur noch ein Ding, etwas dass jeder benutzen konnte, und ich liebte es. Einer nahm mich von hinten, gegen die Bar gelehnt. Ein anderer drückte meinen Kopf nach unten und steckte mir seinen Penis in den Mund. Ein Dritter stecke mit dabei eine Stößel aus der Hausbar in den Hintern. Jede Handlung, jede Demütigung wurde mit Münzen oder kleinen Scheinen vergolten, die in den Kühler klirrten oder auf meinen ...
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