1. Neulich im Kummerkasten


    Datum: 01.03.2026, Kategorien: Schamsituation Deine Geschichten

    Liebe Susanne,
    
    das, was ich jetzt schreibe, klingt vielleicht ein wenig seltsam, doch ich bin am letzten Wochenende in etwas hineingeraten und weiß nicht, wie ich mich jetzt verhalten soll.
    
    Ich bin 20 Jahre alt und studiere seit zwei Jahren Anglistik in einer größeren Stadt in Süddeutschland. Da ich als Studentin immer knapp bei Kasse bin, bediene ich hin und wieder in einem Café und arbeite als Aktmodell an der Uni. ‚Aktmodell‘ werden einige jetzt vielleicht denken, aber eigentlich ist da nichts weiter dabei, man steht einer Zeichenklasse 90 Minuten zur Verfügung und nimmt jede Viertelstunde eine andere Pose ein. Leider verdient man dabei fast nichts.
    
    Vor zwei Monaten hatte ich mich zusätzlich bei einer Modellagentur im Internet angemeldet, doch obwohl ich mit 87-70-93 bei einer Größe von 1,72 schon fast Modellmaße habe, bekam ich kein einziges ernstzunehmendes Angebot.
    
    Vor einer Woche klingelte dann aber doch das Telefon, ein Mann mit dem Namen Harald war am anderen Ende. Er brauchte dringend eine gut aussehende Bedienung für eine Party, ein Mädchen das bereit war, in knapper Kleidung aufzutreten. Er hatte meinen Namen über die Modellagentur erfahren und bot mir 350 Euro als Bedienung beim Sektempfang. Eigentlich hatte ich mich als Fotomodell für Broschüren und Kataloge angemeldet, natürlich nicht nackt, sondern mit mindestens einem Bikini oder Dessous; ich wollte doch auf keinen Fall, dass irgendwo Nacktfotos von mir veröffentlicht werden. An eine Arbeit als ...
    ... Bedienung hatte ich dabei gar nicht gedacht. Aber 350 Euro für einen Abend waren mehr, als ich in einer ganzen Woche im Café verdiente. Nach kurzem Zögern sagte ich zu. Wir vereinbarten, dass Brust und Scham bedeckt bleiben würden. „Nur ein bisschen sexy“, sagte er am Telefon. „Vertrau mir.“
    
    Wie abgemacht erschien ich am vereinbarten Samstag um 19:45 Uhr vor einer eleganten Stadtvilla. Harald, ein glatzköpfiger Mann Ende vierzig mit einem zu engen Anzug, erwartete mich bereits. „Alles vorbereitet, mein Schatz“, grinste er und drückte mir einen Kleiderbügel in die Hand. „Zieh das im Gästebad an. Schnell, die ersten kommen gleich.“ Ich verschwand im Damenklo.
    
    Als ich mir das Kostüm ansah, erschrak ich. Es bestand aus einem unten verschließbaren Unterbrustkorsett aus billigem Kunstleder, das kaum mehr als meine Taille umschloss, und einem dünnen, völlig durchsichtigen Nylon-Top. Dazu lagen ein Paar schwarze, halterlose Strümpfe auf dem Waschbecken. Nichts davon würde irgendetwas bedecken. Zum Glück hatte ich meine eigenen schwarzen Panties und High Heels mitgenommen. Ich zog also notgedrungen die Strümpfe an, zupfte sie sorgfältig an meinen Oberschenkeln glatt, dann die Schuhe, meinen schwarzen Spitzen BH, das nutzlose Top und das eng schnürende Korsett. Im Spiegel sah ich aus wie eine billige Version eines Erotik-Modells. Mir war heiß vor Scham, panisch zog ich meine Panties an damit meine Pobacken verdeckt waren. Es sah absurd aus zum Glück bedeckte mein BH wenigstens ...
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