1. Eskalation


    Datum: 27.05.2020, Kategorien: Inzest / Tabu

    Ursprünglich sollte die Geschichte folgendermaßen heißen:
    
    Ach du Scheisse! (dirrty)
    
    Es sollte eine Interpretation werden. Und zwar der gleichnamigen Geschichte von kleiner1.
    
    Mir kam die Lust, das Gefühl aufzugreifen, das mir diese Story vermittelt hat. Daraus geworden ist dann etwas, was bestenfalls von der Vorlage vage inspiriert wurde und mit achteinhalb Mal so vielen Worten eine völlig andere Geschichte erzählt. Wie das eben so ist, wenn die künstlerische Freiheit und das Autorenhirn übernehmen.
    
    Wer nach Parallelen sucht, wird sicherlich enttäuscht werden. Wenn die vorhanden sind, dann sind sie mehr als vage. Wahrscheinlich nicht greifbarer, als die Parallelen zu tausend anderen Geschichten.
    
    Dennoch muss ich kleiner1 danken, weil er den Anstoß gegeben hat, ohne den ich die Story nicht geschrieben hätte. Er ist also zwar kein Co-Autor, aber immerhin ein Stein des Anstoßes. ;-D
    
    Daher ist diese Geschichte auch ihm gewidmet, obwohl sie seinen persönlichen Geschmacksbereich vielleicht überhaupt nicht trifft.
    
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    Für kleiner1
    
    Versuchs doch mal spaßeshalber mit Handlung um die Fickerei. Es tut auch nicht weh...!
    
    ;-D
    
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    Zwei Wochen lang war ich nun wieder Zuhause.
    
    Vierzehn Tage in meinem Elternhaus, das ich seit über vier Jahren nicht mehr gesehen hatte. Und ich genoss es in vollen Zügen. Es war wie das Paradies auf Erden.
    
    In den ersten Tagen hatte ich ein paar alte Freunde getroffen, aber es war ziemlich schnell klar geworden, dass ...
    ... man einander nicht mehr so viel zu sagen hatte, wenn die Neuigkeiten erst einmal ausgetauscht waren.
    
    Sie hatten ihre Ausbildungen gemacht oder studiert, nachdem wir gemeinsam das Abitur gemacht hatten. Und nun war die Hälfte meiner einstigen Klassenkameraden verheiratet und schwanger oder bereits darüber hinaus. Und die andere Hälfte hatte die Flucht vom Land weg angetreten.
    
    Die Welt von Leuten, mit denen ich meine gesamte Kindheit verbracht hatte, drehte sich um Babykleidung, den Stress in ihrem Job oder - zumindest in ein paar Fällen - weiterhin Party, Party, Party...
    
    Und meine?
    
    Meine Welt drehte sich um Schmutz, Leid und Tod. Also hielt ich gepflegt die Fresse.
    
    Im Gegensatz zu allen anderen war ich freiwillig zur Bundeswehr gegangen. Nicht nur für ein paar Monate Wehrpflicht, sondern mit dem Ziel, Zeitsoldat zu werden.
    
    Mittlerweile gab es die Wehrpflicht schon nicht mehr. Aber ich war noch immer Soldat. Und ich gebe zu: Ich war es gerne.
    
    Aber wie sollte man das jemandem begreiflich machen, der sich schon vor der Wehrpflicht am liebsten gedrückt hätte und nur noch weniger Lust auf Zivildienst hatte? Oder jemandem, der aus Geschlechtsgründen nie vor der Frage gestanden hatte?
    
    Wie sollte man Leuten erklären, dass es sich einfach richtig anfühlte, diesen Dienst zu verrichten? Und wie sollte man diesen Dienst überhaupt beschreiben?
    
    Ich konnte es mir richtig bildhaft vorstellen:
    
    ‚
    
    Hey Kevin. Lange nicht gesehen. Deine Frau ist schwanger, habe ich ...
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