1. Freifrau + Philosophiestudent 02


    Datum: 01.02.2020, Kategorien: BDSM

    ... im Erdgeschoss einen etwa 50jährigen Mann, der den Flur putzte. Das wäre an sich nicht sonderlich bemerkenswert -- was bleibt einem alleinstehenden Mann ohne Putzfrau anderes übrig? -- hätte nicht eine vielleicht 20 Jahre jüngere Frau bei ihm gestanden und wäre nicht aus der Interaktion zwischen diesen Beiden (die er bald darauf im Gespräch mit Gertrud das „Seltsame Pärchen vom Erdgeschoss" taufen würde) deutlich geworden, dass sie ihn bei seiner Putztätigkeit beaufsichtigte. Außer einem höflichen „Guten Abend" wechselte man keine Worte. Ernst entging es aber nicht, dass die Frau die enge Bluse von Gertrud bewundernd bemerkte; auch der Mann schaute mit großen gierigen Augen kurz vom Putzen auf. Ein scharf gezischter Befehl seiner Aufseherin: „Schaffen, Zuckerchen, nicht schauen!" drückte wie ein Peitschenhieb seine Nase sofort wieder fast in den Wischlappen zurück, und eifrig fuhr „Zuckerchen" fort, mit dem Lappen in den Händen in mühsamer Wischarbeit den Fußboden zu säubern.
    
    „Schneewittchen" murmelte Ernst, nachdem sie dieses seltsame Paar passiert hatten und Seite an Seite die breiten Treppen hochstiegen.
    
    „Schneewittchen?" wiederholte Gertrude fragend.
    
    „Kennst du den Spruch nicht? ‚Eine Frau wie Schneewittchen, kein Arsch und keine Tittchen'."
    
    Die Treppen in diesen hohen Altbauräumen überwanden die Distanz zwischen jedem Geschoss in jeweils zwei gegenläufigen Teilen. Sie waren fast am Ende des 2. Teils der Treppe zum 1. Stockwerk angelangt, als Ernst anhielt ...
    ... und auch sie stoppte. Ernst wandte ihr sein Gesicht zu und ließ seine rechte Hand schamlos über die ihre Bluse ausbeulenden Brüste gleiten. Gertrud versuchte sich zu entziehen, aber seine Hand drückte sie gegen die Wand des Treppenhauses. Sie legte ihre Hände auf seine Rechte und versuchte, sie von ihrer Brust wegzuschieben: „Wenn jemand uns sieht!" flüsterte sie.
    
    Er nahm seine Hand freiwillig weg, doch während sie auf die nächste Stufe stieg packte er sie am Arm, hielt sie fest und zog sie langsam wieder auf seine Stufe hinab. Dann presste er ihren Körper mit einem beidhändigen Griff auf ihre Brüste fest gegen die Wand. Sein Gesicht bewegte sich dicht vor das Ihre: „Tu das nie wieder, Gertrud!" sagte er leise, aber bestimmt. „Untersteh dich, noch einmal meine Hände abzuwehren, wenn ich deinen Leib abgreifen will! Egal welches Körperteil ich berühre und egal, an welchem Ort und in welcher Situation ich dich befingere, daheim, hier im Hausflur oder mitten auf einer Einkaufsstraße: dein Leib gehört mir!" Er ließ seine Hände sinken und trat einen Schritt zurück.
    
    „Aber -- wenn das Ehepaar aus dem 1. Stock die Wohnungstür öffnet? Und uns hier in dieser Position sieht?"
    
    Er ging eine Stufe hinunter:
    
    „Ich gehe jetzt. Ich brauche keine Frau, die nicht gehorchen kann." Und nach einer Pause, in der sie ihn konsterniert angeschaut hatte:
    
    „Wenn du wirklich möchtest, dass ich zu dir in die Wohnung komme, musst du mir zuvor einen Beweis deines Gehorsams liefern!"
    
    Gertrud ...
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