1. Heldin des Tages Kap 12


    Datum: 11.07.2019, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie Autor: bybardo_eroticos

    Kap. XII -- Lichter der Stadt
    
    Out on the street you'll see blood on the ground
    
    Cities are burning
    
    Feeling the pain cutting right to your soul
    
    Goodbye now you're caught in his spell
    
    Black Sabbath -- Master of Insanity
    
    Dienstag, 00:30:56, in der gesamten Stadt.
    
    Endlich hatten die Angestellten der Elektrizitätswerke den Schaden durch mehr als zwanzig gleichzeitige Blitzeinschläge in Umspannwerken und Verteilerknoten weitestgehendst repariert.
    
    00:33:06, nördliche Industriebrache.
    
    Nachdem sich das zweite der geflügelten Monster neben sie gesetzt hatte, war sie erschöpft auf die Knie gefallen. Ihr Atem kam in kurzen abgehackten Stößen, ihre Brust hob und senkte sich dazu. Auf der einen Seite fühlte sie sich, als wäre jedes letzte bißchen Energie aus ihrem Körper gesogen worden, auf der anderen Seite fühlte sie sich erregt und voller Verlangen nach Sex.
    
    Als sich endlich ihr Atem beruhigt hatte, erhob sie sich. Ihr Blick wanderte von dem langsam verlöschenden Feuer zu den beiden geflügelten Wesen an ihrer Seite.
    
    "Geht hin und wartet bis ich Euch rufe. Ich werde euch finden und ihr werdet es hören und gehorchen. Jetzt geht." Leise sprach sie, fast ging ihre Stimme im Sturm unter.
    
    Gehorsam breiteten die Wesen ihre Flügel aus, und unter Kreischen und Heulen erhoben sie sich in die Luft. Wurden vom Sturm hinfort gewirbelt wie Blätter im Herbst. Dann waren sie verschwunden.
    
    Seufzend drehte sie sich um, ging zwei Schritte. Dann blieb sie stehen als  würde sie etwas irritieren. Sie schaute sich kurz um. Ging zwei Schritte zurück und hob ihre Kleidung auf. Zog sich hastig an, vor Erschöpfung sichtlich zitternd. Ein roter BH, ebensolcher String-Tanga, eine weiße, durchscheinende Bluse und ein schwarzer, kurzer Rock, kaum über die Gesäßbacken reichend. Netzstrumpfhosen, schwarze Pumps.
    
    Sie durchquerte den Flecken Unterholz, fast schien es, als würde das Gestrüpp vor ihr zurückweichen. Anschließend stolperte sie durch die Trümmer und den zerfurchten Grund der einstigen produktiven Hallen. Sie erreichte die Straße als die ersten Straßenlaternen flackernd wieder ansprangen und ihr Neonlicht über den Asphalt fluten ließen. Mit einem Donnerschlag öffnete der Himmel seine Pforten. Zwei Schritte später war sie bis auf die Haut durchnäßt, einem Beobachter wäre nichts verborgen geblieben. Nicht ihre Brüste, nicht ihre Scham, nicht ein Härchen auf ihrem Leib.
    
    Wieder seufzend wühlte sie in ihrer Handtasche nach den Wagenschlüsseln. Und fand sie ganz unten im letzten Eck.
    
    00:35:43, B23, östliche Begrenzung der nördlichen Industriebrache.
    
    Ein silbergrauer, leicht verbeulter Nissan Jackrabbit stoppte abrupt neben der offensichtlichen, brünetten Nutte. Vom Regen völlig durchnäßt war selbst durch den schwarzen Rock ihr Arsch deutlich zu erkennen, von ihrem roten BH völlig zu schweigen. Leise fuhr das Fenster herunter.
    
    "Hey Süße, wieviel für'n schnellen Fick?"
    
    Irritiert fuhr Melanie von Speicher herum. Sie hatte den Wagen ...
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