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Ich will nur sie 2
Datum: 10.04.2019, Kategorien: Reif
... Prinzipien verstieß. Sie mir beinahe hörig“, Michael Engel seufzte. „Verstehe. Arme Frau. Es muss einen Anlass gegeben haben, dass sie den Absprung geschafft hat. Welcher war es?“ „Es waren zwei. Zum einen, gab ich ihr einen Anlass, damit sie mich hassen lernte und zum anderen, hatte sie ihren künftigen Mann kennengelernt!“ „Au weia. Was hast du getan, damit sie dich hasste?“ „Ich habe das getan, was sie auf keinen Fall toleriert hätte. Sie hasste Sperma im Mund. Ich stellte sie vor die Wahl: wenn sie mich lieben würde, würde sie schlucken!“ Die Stille war beinahe Ohrenbetäubend. Ulf schluckte schwer. Am liebsten wäre er aufgesprungen und hätte dem anderen die Fresse poliert, aber er war sehr professionell. Er konnte auch verstehen, warum Michael es getan hatte. „Du warst ihr auch hörig?“ „Ja. Ich hätte alles für sie getan, alles!“ „Deshalb hast du sie gezwungen, ich verstehe“, es klang sehr nachdenklich. „Hat sie es getan?“ „Sie hat es getan, ja. Und sie schaffte es, mich danach zum Teufel zu schicken, wo ich auch hingehörte!“ „Hättest du nicht einen anderen Weg finden können?“ „Ihr Mann, war meine Hoffnung, aber solange ich da war, wollte sie ihm nicht nachgeben. Ich sah einfach keinen Weg. Wir hatten beide große Fehler gemacht. Sie hat mir sogar vorgespielt, schizophren zu sein!“ Michael lachte freudlos. „Hat sie es gut gemacht“, Ulf Stoll grinste breit. „Erschreckend gut. Ich holte mir Rat bei einem Psychiater. Er schlug mir dann ...
... vor, sie dazu zu bringen, mich zu hassen!“ „Ah ja, schon klar. Warum hast du dir keinen Rat bei ihm geholt, wie man deiner Freundin helfen könnte?“ Der The****ut war gerissen. „Habe ich auch gemacht. Sie war bereits eingewiesen, aber dies erzählte ich Doris nicht!“ „Warum wolltest du sie trotzdem los werden?“ „Angst. Ich hatte einfach Angst. Ich liebte sie so sehr, war ihr hörig. Sie hätte sonst was mit mir machen können. Ich bekam Panik“, Michael Engel weinte wieder lautlos. Die Tränen liefen ihm nur so über das feine, mollige Gesicht. „Und du bist siebzehn Jahre lang, nicht von ihr losgekommen“, dokumentierte der The****ut. „So ist es. Ich will es endlich abhaken!“ „Hast du schon einmal an eine Konfrontation gedacht?“ „Es ist zu viel, zwischen uns vorgefallen!“ Michael setzte sich aufrecht hin. „Es gibt nur eines was helfen könnte. Du musst dich mit ihr treffen!“ „Sie ist verheiratet und ich werde mich nicht dazwischen stellen. Mein Respekt, ihr gegenüber, ist einfach zu groß!“ „Verständlich. Angenommen, ich würde dich unterstützen, ziehst du es dann in Betracht?“ „Was willst du tun? Ihre Ehe zerstören und sie in meine Arme treiben?“ „Langsam, mein Lieber, langsam. Zuerst schauen wir, wie der jetzige Stand der Dinge ist“, der The****ut schrieb wieder. Er griff zum Telefon. „Hallo Sven, hier ist Ulf. Danke gut und selbst?Ich habe ein Anliegen, du schuldest mir noch was“, er lauschte gespannt. „Hast du was zum Schreiben? Ich will ...