1. Ich will nur sie


    Datum: 04.04.2019, Kategorien: Reif

    In dieser neuen Geschichte, steckt ein Fünkchen Wahrheit.
    
    Die Namen wurden verändert, um die Identitäten zu schützen.
    
    Wer versucht Geld aus meinen Geschichten zu schlagen, wird hart bestraft!
    
    Ich will nur sie
    
    Kapitel 1
    
    Michael Engel, ein fast fünfzigjähriger Mann, mittelgroß und von stämmiger Statur, saß bei seinem Psychologen, in einem bequemen, aber recht engem Sessel. Der Mann ihm gegenüber, Ulf Stoll, sah ihn aufmerksam an.
    
    Sein Patient war nicht all zu groß und sein Übergewicht war gut verteilt. Er wirkte eher, als sei er ein kräftig gebauter Mann. Er trug eine schwarze Jeans, ein lockeres, gelbes T-Shirt darüber und ebenso gelbe Socken, die in schwarzen Schnürschuhen ruhten. Seine Beine waren weit von ihm gestreckt und er lümmelte mit einem Arm auf der Lehne. Sein Kopf weilte in der abgeknickten Hand.
    
    „Das ist unsere erste Sitzung heute. Bitte sc***dern sie mir, in kurzen Worten, was sie zu mir führt“, der schlanke Psychologe setzte sich aufrecht und beobachtete seinen Gegenüber genauestens. Jede Geste, jede Bewegung registrierte er.
    
    „Ich bin hier, weil es eine Frau gibt, die ich nicht vergessen kann. Sie ist auf immer unerreichbar für mich“, Michael Engel tat ganz unbeteiligt und erzählte, als würde es ihn überhaupt nichts angehen, aber dies täuschte.
    
    Seine Stimme, fiel dem Psychologen aber sofort auf, sie war sehr männlich, tief, rund und erotisch. Herr Stoll schrieb mit. Er verzog keine Miene.
    
    Da der Patient nun schwieg, stellte Herr ...
    ... Stoll eine Frage: „Rollen wir das Pferd von hinten auf. Aus welchem Grund, ist diese Frau unerreichbar für sie?“
    
    „Ich sehe keinen Ausweg und sogar meine Freunde haben mich im Stich gelassen, weil ich nicht loslassen kann!“
    
    „Gut, ich dachte, es gäbe einen anderen Grund, deshalb habe ich gefragt. Beginnen wir also am Anfang. Vor siebzehn Jahren“, es klang fragend.
    
    „Es war Anfang zweitausend und eins, kurz vor meinem einunddreißigsten Geburtstag“, Michael rutschte in seinem Sessel weit vor und lehnte seinen Kopf, hinten auf die Rückenlehne. Er schloss seine Augen. Der The****ut setzte sich ebenfalls bequemer hin, er erkannte an der entspannten Körperhaltung seines Patienten, dass es länger dauern würde.
    
    „Ich war im allerbesten Alter und in einer Beziehung, die mir nichts mehr bedeutete. Ich investierte viel Geld in eine telefonischen Flirtline. Kennen sie die zufällig“, er rührte sich nicht, sondern wartete auf eine Antwort.
    
    „Die sind mir bekannt, ja!“
    
    „Dort gab es sogenannte Briefkästen, in denen man dem anderen Geschlecht, eine Sprachnachricht hinterlassen konnte“, er räusperte sich kurz.
    
    „Ich habe Grips und ich hatte eine Masche. Jeder Frau, die mir von der Stimme her, gefiel, sagte ich den gleichen Text. Er lautete: Hallo Süße, du hast vergessen dich bei mir zu melden! Ja, es war plump, aber wirksam“, er lachte bei der Erinnerung, wie viele Frauen darauf herein gefallen waren.
    
    „Ich hatte damit eine Menge Frauen herum bekommen. Ich war wild nach Sex und ...
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