1. HomoLepus 12


    Datum: 13.11.2018, Kategorien: Romane und Kurzromane,

    ... Brummen quittierte. Sie ließ wieder das Besteck sinken und legte dann ihre Hände in ihren Schoß. Zuerst kümmerte ich mich ausschließlich um ihre Schulter, drückte dann zusätzlich meine Daumen neben der Wirbelsäule in das hart wirkende Fleisch darum.
    
    Sie war mehr als verspannt, zumindest soweit ich das beurteilen konnte. Also machte ich noch eine Weile damit weiter. Dann ging ich dazu über, ihre Kopfhaut zu massieren. Dazu legte ich meine weit gespreizten Hände über ihren Kopf, drückte sie leicht herunter und begann sie mit kreisenden Bewegungen darüber zu schieben. So bewegte ich die ganze Kopfhaut etwas hin und her, als wenn sie beim Friseur eine Haarwäsche bekam. Ich persönlich mochte das Gefühl sehr gerne und Sandra war da nicht anders. Sie hielt vollkommen still und machte keinerlei Anstalten mich davon abzuhalten. Am Kopf nahm ich mir dann zum Schluss noch ihre Schläfen vor. Mit jeweils drei Fingern dagegen gelegt führte ich die Kreisbewegung weiter fort und vernahm wieder das Brummen, was sie abgab.
    
    Dann wischte ich sinnbildlich ihre Sorgen weg, indem ich meine Hände an ihre Stirn legte, sie über ihre Kopf führte, von hinten über den Hals gleiten ließ, um dann über ihr Genick und die Arme alles wegzustreichen. Dies wiederholte ich noch ein paar Mal und Sandra hielt auch jetzt still.
    
    Da ich mir sicher war, dass sie jetzt auch noch weiter sitzen bleiben würde, zog ich ihren Stuhl langsam mit ihr darauf vom Tisch weg, bis sie ein eigenes Zentrum bildete. Nur der ...
    ... Stuhl und sie darauf standen im Raum und bildeten eine Einheit.
    
    Ich stand jetzt vor ihr und sah sie mir einen kurzen Moment an. Sie saß da, hatte ihre Augen geschlossen und erwartete anscheinend mehr von mir, was ich ihr auch geben wollte. Erst jetzt konnte ich sie ganz anschauen und ich musste wirklich sagen, dass mir gefiel, was ich sah. Sie hatte eine fast schwarze Bluse an, was ich ja schon gesehen hatte, aber dazu einen ebenfalls schwarzen Lederrock an, der nicht aus dem alle feinsten Leder gefertigt worden war. Dazu trug sie recht hohe, ebenfalls schwarze Pumps, die durch ihre einfache Machart gekennzeichnet waren. Genau die Art Schuhe, die ich an Frauen so mochte. Kein unnötiger Schnickschnack, der die Augen ablenkte, sondern eine einfache Linie ohne Wenn und Aber.
    
    Um die Zeit nicht zu lange verstreichen zu lassen, kniete ich mich vor sie hin und nahm zuerst ihre eine Hand in die meine. Hier öffnete ich die leicht gekrümmten Finger und begann die Handfläche zu ertasten. Nur ganz zart strich ich zuerst darüber, erzeugte bei ihr eine Art kitzel, der sie aber nicht zum Lachen brachte, sondern eine eigene Gefühlswelt in ihren Körper schickte. Dann nahm ich mir jeden Finger einzeln vor. Ich spreizte ihn ab, fuhr daran entlang und ließ sie ihre eigenen Gliedmaßen fühlen. Bei dieser Art der Berührung wurde einem erst klar, wie es sich anfühlte, wenn die Finger einzeln gereizt wurden. Ein so einfaches gemachtes Erlebnis, was aber doch so intensiv sein konnte, genauso wie ...
«12...101112...19»