HomoLepus 08
Datum: 21.10.2018,
Kategorien:
Romane und Kurzromane,
... weiter tanzte. Wenig später nestelte sie an den Knöpfen ihrer Kostümjacke herum. Knopf um Knopf wurde geöffnet und gab mehr von der darunter liegende Bluse frei. Wenig später war die Jacke offen und sie entledigte sich ihrer, schleuderte sie mit einem Ruck soweit zur Seite, dass sie in einer Ecke des Raumes liegen blieb.
Das Kerzenlicht war nicht so hell, dass man alles erkennen konnte, aber auch nicht so dunkel, dass man etwas verpasste. Weich lag der Schein auf allem was er erreichte und tauchte es in ein unwirkliches Licht. Ebenso traf es auf Sandra, deren Züge leicht verschwammen und sie weicher erscheinen ließ, als sie war. Es verbarg jede Art von Kante und Ecke. Verschluckte alles Harte.
So kamen mir sogar die Bewegungen von Sandra wesentlich weicher vor, als sie eigentlich waren, dazu kam natürlich auch mein leicht angekratzter Zustand. Doch gerade in dieser Kombination war es für mich umso schöner und ich hielt meine Augen gebannt auf sie gerichtet.
Dabei hatte ich den Eindruck, als wenn sie näher an mich herangekommen war. Als ich dann vermehrt darauf achtete, war es tatsächlich so. Ich erkannte es, als ich sah, wie sie Fliese für Fliese überquerte. Dies geschah relativ langsam aber stetig. Anscheinend wusste sie also, dass ich da war, warum sollte sie auch sonst in meine Richtung kommen. Gespannt starrte ich sie weiter an, war ich mir ihrer Aufmerksamkeit doch gewiss.
Dann blieb sie auf einmal stehen und sah mich an. Ich war davon so überrascht, dass ...
... ich ein wenig erschrak.
Sandra setzte ihr schönstes Lächeln auf und winkte mich zu sich heran. Ich konnte und wollte der Geste nicht widersprechen, stand auf und war kurz danach bei ihr. Hier tat sie noch einen Schritt vor und breitete ihre Arme aus. Dann kam auch ich noch ein wenig auf sie zu und der Arm ohne Glas umarmte mich, zog mich fest an sie heran.
Ich konnte nicht anders als meinerseits das Gleiche zu tun. Wie von selber legten sich auch meine Arme um ihren Oberkörper und hielten sie fest. Dann legte sie ihren Oberkörper etwas zurück und sah zu mir nach oben, nahm zugleich aber auch ihr Glas um einen weiteren Schluck zu sich zu nehmen.
Über den Rand des Glases sah sie mir tief in die Augen, ließ mich dann zugleich mit dem anderen Arm los. Gut, das ich sie festhielt, sonst wäre sie jetzt nach hinten weggekippt. So standen wir nur da und sahen uns an. Langsam begannen wir uns zu bewegen. Pendelten langsam hin und her, passten uns der Musik an.
Dann nahm sie ihre freie Hand und legte sie mir auf das Brustfell. Sofort begann sie es zu streicheln, fuhr mit den Händen darüber hinweg, während ihre Finger sich immer wieder darin verloren.
Ich konnte es sehr deutlich durch das Fell verfolgen, genoss diese indirekten Berührungen fast genauso, als wenn sie direkt auf meiner Haut gewesen wären. Während dieser Tätigkeit hatte sie den letzten Schluck aus ihrem Glas getan und schleuderte dieses jetzt hinter sich. Es gab einen satten Knall, als es auf die Wand auftraf ...