Fickfleisch Teil 07
Datum: 19.10.2018,
Kategorien:
BDSM
... Schamberg. Langsam ebbten die intensiven Gefühle ab.
In Gudrun tobte ein ihr völlig unbekanntes Gefühlschaos.
„Was geschieht mit mir?", fragte sie sich verwundert und eine Spur ängstlich.
„Alles verändert sich -- ich verändere mich."
Sie musste nachdenken. Was gerade passiert war, war ungeheuerlich.
Innerhalb von nur einem Tag wankte ihr gesamtes, in Jahrzehnten aufgebautes, Selbstverständnis.
Sex hatte nie einen großen Stellenwert in ihrem Leben gehabt. Mit Reinhard war in den letzten Jahren ja sogar fast gar nichts mehr gelaufen. Und wenn, dann immer nur eine schnelle Nummer im abgedunkelten Schlafzimmer, wenn er zwischen seinen ganzen Auslandreisen mal zur Abwechslung zu Hause war.
Sie hatte ihn irgendwann nicht mal mehr vermisst und sich stattdessen in ihre diversen Freizeitaktivitäten geflüchtet. Tennis, Fahrradfahren, Kochgruppe, Fitnessclub, Shopping, Fernsehen und Frauenabende waren an seine Stelle getreten.
Sie war fremdgegangen, ja, aber so etwas wie gerade eben hatte sie dabei nicht mal ansatzweise erlebt.
Eigentlich, gestand sie sich ein, war sie auf die Affären nur eingegangen, um ihr Ego aufzubauen.
Nun eröffneten sich völlig neue Möglichkeiten.
Sie schaute Reinhard an.
Er hatte am Niedergang ihrer Beziehung bestimmt Schuld, weil er sie so oft alleingelassen hatte, aber sie hatte mindestens eben so viel dazu beigetragen, da sie es versäumt hatte ihm eine gute Ehefrau zu sein.
Das würde sich ändern.
Aber nicht aus dem ...
... Zwang heraus, den er ihr nun auferlegt hatte. Sondern - weil sie es wollte.
Ohne es zu wollen, fing Gudrun an zu weinen.
Was war sie für eine blöde Kuh gewesen! Wie oft hatte sie ihn in der Vergangenheit teilweise angezickt, wegen Banalitäten.
Kein Wunder, dass er sich von ihr abgewandt hatte, sie nicht mehr wahrgenommen hatte.
Sie hätte es nie so weit kommen lassen dürfen.
„Aber nun mache ich alles wieder gut!", flüsterte sie leise.
Doch noch anderes wurde ihr bewusst.
Dass sie einen Hunger auf Sex bekommen hatte, wie noch nie zuvor in ihrem Leben!
Dass sie richtig GEIL auf ihren EIGENEN MANN war!
Dass sie GERNE erniedrigt und gerne geschlagen wurde!
Es hatte ihr GEFALLEN!
Allein bei dem Gedanken an Annis verdorbenen Worte, ihre Befehle und ihre Beschimpfungen, wurden Gudruns Brustwarzen sofort wieder steinhart und ihre Möse begann zu kribbeln.
Jedes dreckige Wort hatte sie nasser gemacht!
Je schlimmer sie erniedrigt worden war, desto geiler war sie geworden.
Die Worten hatten sie aufgepeitscht, sie unterworfen, ihr Denken ausgeschaltet.
Übrig von ihr war nur noch der unbändige Wunsch auf wilden, geilen, schmutzigen, tierischen Sex geblieben!
Und dann die Schläge.
Ihre euphorische Lust in dem Zeitraum, als sie von Anni mit der Gerte bearbeitet wurde, war unglaublich intensiv gewesen!
Sie hatte wirklich das Gefühl gehabt, zu fliegen!
Wie ein menschliches Geschoss im Zirkus aus einer riesigen Kanone abgefeuert, weit hinauf ...