1. Das Verhör


    Datum: 18.10.2018, Kategorien: BDSM

    ... dann geht die Türe auf, das Licht geht an und ich werde geblendet.
    
    Langsam geht sie auf ihren Schreibtisch zu, setzt sich, ohne mich auch nur eines einzigen Blickes zu würdigen.
    
    Sie nimmt meine Akte und schlägt sie auf, liest wieder darin, nimmt einen Schluck Wasser und schaut mich endlich an.
    
    „Hast Du Durst ?“
    
    Ich nicke.
    
    Sie füllt Wasser aus der Karaffe in das Glas, steht auf und kommt damit zu mir, setzt das Glas an meinen Lippen an und hebt es vorsichtig an, so dass ich trinken kann.
    
    Dann stellt sie das Glas auf den Rolltisch neben das Stromgerät.
    
    Sie kommt ganz nahe an mich heran, fasst mir mit der einen Hand an meinen Schwanz, mit der anderen greift sie in mein Haar und hält es sehr fest.
    
    Ihr Mund ist fast ganz an meinem Ohr, ich kann ihre Lippen spüren.
    
    „Zuerst wirst Du mir alles erzählen, was ich wissen will.“ flüstert sie “Und dann, wenn Du mir alles erzählt hast, wenn ich alles weiß, dann darfst Du vielleicht gehen. Hast Du verstanden? “
    
    Ich nicke.
    
    „Fein, dann lass´ uns beginnen.“
    
    Sie geht wieder zum Schreibtisch und kehrt mit meiner Akte zurück, schlägt sie beim ersten Bild auf, hält es mir unter die Nase und sagt fast freundlich und heiter:
    
    „Auf wen wartest Du da ?“
    
    Ich schweige.
    
    Sie schüttelt den Kopf und legt die Akte auf ein Zwischenbrett unter die Platte des Rolltisches.
    
    Dann nimmt sie zwei Kabel und verbindet sie auf der einen Seite mit dem Stromgerät auf der anderen Seite mit jeweils einer Klammer. Ich kann ...
    ... sehen, dass es kleine Klammern sind, sie schauen aus wie Krokodilklemmen.
    
    Sie rollt den Tisch näher und befestigt eine Klammer an meiner rechten und die andere Klammer mit meiner linken Brustwarze. Ich kann noch keinen Strom spüren, da der Drehknopf, der die Stromstärke regelt auf „Null“ steht.
    
    Die Klammern sind kaum spürbar, aber dies ist ja auch nicht der Sinn der Sache.
    
    Wieder nimmt sie die Akte und hält mir das erste Bild vor das Gesicht.
    
    „Auf wen wartest Du da ?“
    
    Sie lässt mir nicht lange Zeit und da ich nichts sage, dreht sie am Regler.
    
    Mir entfährt ein Schmerzschrei, so überrascht bin ich wegen der Stärke des Stromschlags, sie muss sehr weit aufgedreht und sofort wieder auf „Null“ gestellt haben.
    
    Ich atme schwer und es hat mir ein paar Tränen aus den Augen gedrückt.
    
    Durch diesen Schleier sehe ich sie, wie sie sich an den Schreibtisch setzt und eine andere Akte hervorholt.
    
    Meine Akte liegt geöffnet neben dem Stromgerät und zwar so, dass ich das Foto von mir in dem Café gut sehen kann.
    
    Die Klammern hat sie nicht abgenommen, sie will mir damit sagen, dass sie bald wieder zurück kommt und weitermacht. Ich kann momentan keinen Strom spüren und das ist auch gut so, da mich der starke Stromschlag sehr mitgenommen hat.
    
    Ich meine, ihn immer noch zu spüren und schaue hoch.
    
    Sie sitzt völlig ungerührt am Schreibtisch und liest.
    
    Ich senke meinen Kopf, mir ist mittlerweile sehr heiß und ich habe wieder Durst. Das Glas steht immer noch auf dem ...
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