1. Erpressung Teil 3


    Datum: 22.07.2018, Kategorien: Macht / Ohnmacht

    ... hatte... Ich sagte: „Sie hat erzählt, daß sie gestern früh mit dir telefoniert hat, daß du heute kommst und daß du das mit dem Kredit nun anders machen möchtest als geplant.“
    
    „Mehr nicht?“
    
    „Nein.“
    
    Ich sah meine Frau an, und der Schmidt sah sie ebenfalls an. „Du solltest es ihm doch sagen“, sagte er zu meiner Frau.
    
    „Ja, aber...“ meine Frau sah verlegen vor sich auf den Boden.
    
    „Ich erwarte, daß du tust, was ich dir sage.“
    
    „Ja...“
    
    Ich sah meine Frau erstaunt an. Sie sah immer noch verlegen auf den Boden, und das alles schien ihr sehr unangenehm zu sein. Was lief da zwischen ihr und diesem Typen???
    
    „Nun ja, dann muß ich es ihm eben sagen.“ Was wollte er mir sagen????
    
    Er wandte sich mir zu und sagte: „Katrin hat mich gestern früh angerufen. Sie hat sich für dein Verhalten am Abend zuvor entschuldigt und mir versichert, daß sie bereit ist, unsere Vereinbarung ohne Wenn und Aber einzuhalten.“
    
    Er machte eine Pause, während der meine Frau weiterhin verlegen auf den Boden sah. Ihr schien das alles etwas unangenehm zu sein.
    
    „Bevor wir das mit dem Kredit besprechen, möchte ich aber erst einmal von dir wissen, ob du deine Meinung geändert hast. Katrin sagte mir zwar heute früh am Telefon, daß du das nun anders siehst, aber sie scheint ja nicht so richtig mit dir darüber geredet zu haben.“
    
    Ich war ziemlich verwirrt und sagte: „Wenn du uns wirklich mit dem Kredit helfen kannst, dann wäre ich damit einverstanden, daß du auch etwas dafür ...
    ... bekommst.“
    
    „Ich kann euch mit dem Kredit helfen, und das werde ich auch gleich tun. Ich würde aber erst einmal gern von dir eine Entschuldigung hören.“
    
    Ich sah ihn erstaunt an. Er verlangte ernsthaft, daß ich mich dafür entschuldigte, daß ich nicht zugelassen hatte, daß er Sex mit meiner Frau hat????
    
    Er sah mich an – er erwartete tatsächlich eine Antwort. Und mir wurde klar, daß mir gar nichts Anderes übrig blieb, als ihm zu sagen, was er hören wollte. Denn alles, was ich jetzt normalerweise sagen würde, würde entweder damit enden, daß er unser Haus verließ, oder mit einer fruchtlosen Diskussion... Ich zögerte noch etwas und sagte dann: „Es tut mir leid, ich habe da etwas überreagiert...“
    
    Er lächelte erfreut und sagte dann: „Schon gut, ich akzeptiere deine Entschuldigung.“
    
    Ich hoffte, daß das alles war, was meine Frau mir verschwiegen hatte. Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, daß es um etwas Anderes ging...
    
    „Kommen wir nun zu eurem Kredit.“ sagte der Bank-Typ. „Ich wollte euch ja eigentlich die Raten senken. Das ist aber leider nur kurzfristig möglich, außerdem ist es mittlerweile auch schwieriger durch zu bekommen. Ich würde es hinkriegen, aber es würde euch wahrscheinlich nicht viel nützen.“
    
    Er machte eine Pause, bevor er weiter redete: „Katrin sagte mir, daß euch im nächsten Monat 600 Euro fehlen werden. Das ist ja eigentlich nicht so viel, also habe ich beschlossen, das Problem ganz einfach zu lösen.“ Damit griff er in die Innentasche seines Jacketts und holte eine ...
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