1. Zufallsbekanntschaft


    Datum: 21.07.2018, Kategorien: Macht / Ohnmacht

    ... war spannend dich auszuquetschen und ... ein Gruss von deiner Frau.
    
    Jetzt war ich plötzlich sehr beunruhigt.
    
    - Hey, das war nur ein Scherz!
    
    Sie lachte und eilte weiter. Ich schüttelte etwas verwirrt den Kopf und ging dann langsam auch meines Wegs. So ein freches Ding. Die hätte ich am liebsten übers Knie gelegt und ihr den Hintern versohlt! Aber warum spreche ich über so intime Sachen mit einer wildfremden Frau? Dazu war sie auch noch älter! Naja, die würde ich wohl nie mehr sehen, das wäre dann ein grosser Zufall! Und vielleicht sollte ich mich selber mehr zurückhalten.
    
    Ich hatte eine SMS erhalten, das war wohl wieder so eine Werbemeldung, die ich blöderweise immer öfters bekam in letzter Zeit.
    
    Zurück an meinem Arbeitsplatz schaute ich schnell aufs Display: „Meldung von unbekannt“. Genau wie immer, ich öffnete die Meldung und was ich da las, überraschte mich sehr und liess mich völlig aus dem Konzept bringen: „Wenn Sie wirklich bereit sind, so weit zu gehen, kommen Sie morgen um Punkt 14 Uhr zu folgender Adresse zur Hausbesichtigung und klingeln Sie. MfG, N.
    
    Es wurde eine Adresse genannt, ich wusste ungefähr wo es war. Ein Quartier mit recht schönen Einfamilienhäusern.
    
    Ich brauchte einen Moment, bis ich wusste, woher der Wind wehte und konnte aber trotzdem kaum begreifen, was das bedeuten sollte.
    
    Gut sagte ich mir, warum soll ich mich nicht einmal in ein Abenteuer stürzen. Es klang ja sehr verlockend und äusserst spannend! Ich schrieb also zurück: ...
    ... „Bin interessiert!“
    
    Am nächsten Tag nahm ich mir den Nachmittag frei und schlenderte gemütlich zu dem Haus, das sich als neueres Einfamilienhaus zeigte, das zu verkaufen war. Es Punkt 14 Uhr, ich klingelte, aber es war niemand da. Nach einer kurzen Zeit fuhr zügig ein Kleinwagen eines Immobilienbüros vor und daraus entstieg eine mir seit kurzem bekannte Dame.
    
    - Ah, guten Tag, Sie müssen Herr Elmer sein, Sie interessieren sich für das Haus nicht wahr?
    
    Eine Art Rollenspiel? Na gut, ich spielte mit, stellte mich vor, dabei zwinkerte sie mit den Augen. Sie schloss die Türe auf und erklärte laut und deutlich, dass wir nun das Haus von oben nach unten besichtigen würden.
    
    Drinnen schloss sie die Türe von innen ab und zog mich vor ein grosses Fenster im Wohnzimmer. Sie gestikulierte etwas übertrieben und erklärte mir dabei, dass sie hier immer von den Nachbarn beobachtet würde, wir darum etwas eine Show ablassen müssten und sie Nina heisse.
    
    Ich stellte mich auch mit Vornamen vor und wir begannen die Hausbesichtigung von oben, bewegten uns immer vor den Fenstern. Ich versuchte mich aufs Haus und die Aussicht zu konzentrieren, hatte dabei aber Mühe. Viel lieber schaute ich mir Nina an, die ein graues enges Kostüm trug, indem ihr Körper gut zur Geltung kam. Sie war recht gross und bewegte sich sehr geschmeidig und leicht die Treppe hoch. Wahrscheinlich war sie sehr gut trainiert, denn sie lächelte die ganze Zeit und ihr Atem blieb ganz ruhig. Unter der Jacke trug sie ein ...
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