1. Der neue Job 01


    Datum: 23.09.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen

    ... erst einmal zur Probe, sagen wir drei Monate. Dann bekommen sie einen festen Vertrag. Und, ach, das vergaß ich fast, wir reden uns hier alle mit DU an. Ich heiße Werner. Also willkommen Laura."
    
    „Ja danke", stotterte Laura, denn so einfach hatte sie es sich gar nicht vorgestellt.
    
    Sie gaben sich die Hand und so schienen wohl die ersten Hürden überwunden zu sein.
    
    „Tja Laura", meinte da Werner als letztes, „eine Sache noch. Ich möchte dich natürlich testen, ich möchte dich einmal sehen, wie du auf Männer wirkst, wie deine Ausstrahlung ist und so weiter. Wäre dir das recht."
    
    „Hm ja, natürlich ist mir das recht. Es ist ja sicher dein besonderes Anliegen, dass du Leute einstellst, die für die Stellungen fähig sind."
    
    „Ok, dann werde ich dich heute Abend abholen und dich erst einmal zu einem Essen einladen. Was isst du denn gern? Ich meine, deutsch, italienisch, asiatisch oder hast du etwas Ausgefallenes im Hinterkopf?"
    
    „Oh nein, ich würde gern italienisch essen, natürlich etwas Gutes und nicht am Kiosk, du verstehst?"
    
    „Natürlich!", lachte Werner.
    
    ***
    
    Für den Abend musste sich Laura natürlich fein machen. Es hing zu viel davon ab, ob sie den Job bekam oder nicht. Von der letzten Arbeit war sie gekündigt worden und so hockte sie in ihrer Wohnung, die sie kaum bezahlen konnte, und wartete auf Wunder. Wenn diese Anstellung klappte, das wäre schon was. Sie schmunzelte bei diesen Gedanken vor sich hin. Ja, das wäre wirklich ein kleines Wunder.
    
    Jetzt stellte ...
    ... sie sich noch öfter vor den großen Spiegel und betrachtete sich. Sie musste auch noch mehr zeigen, als heute Vormittag. Also achtete sie mehr auf die Einzelheiten, es musste wirklich alles stimmen. Und zuletzt dachte sie, dass alles wunderbar sei. Nicht zu viel und auch nicht zu wenig!
    
    Um halb acht war sie mit allem fertig. Ein wenig aß sie noch, denn sie wollte nicht ausgehungert am Tisch sitzen und dann alles in sich hineinschlingen. Schließlich fuhr sie mit ihrem Auto zum Italiener.
    
    Wie jeden Abend war es dort ruhig. Ein paar Autos standen vor dem Restaurant, und draußen, wie auch drinnen waren einige Tische besetzt. Also keine Hektik, sondern Ruhe, und man konnte dort vorzüglich essen. Das wusste sie. Sie überlegte, was sie machen sollte. War Herr Schneider schon im Lokal? Oder würde er erst kommen? Aber hier draußen zu warten war auch nicht das richtige. So ging sie hinein.
    
    „Buona sera, giovanne donna", wurde sie begrüßt, „seien sie willkommen. Wo möchten sie sitzen?"
    
    „Ach, ich erwarte noch jemanden, Herrn Schneider, ich weiß nicht, ob sie ihn kennen?",
    
    „Ah, Herr Schneider, ja, der kommt des Öfteren hierher. Er nimmt gewöhnlich den Tisch dort am Fenster. Darf ich sie bitten!"
    
    Und er führte sie zu einem Fenstertisch. Das heißt, normalerweise war es ein Fenstertisch, doch jetzt konnte man frei nach draußen schauen. Sie setzte sich und wartete. So, so, Herr Schneider kam also oft in dieses 'ristorante'. Dann wird er ihr wohl das eine oder andere klarmachen ...
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