1. Voll erwischt!


    Datum: 05.02.2018, Kategorien: Verführung

    ... es mir ginge, nach meiner Arbeit und wie ich es in dem Haifischbecken unserer Abteilung so aushielt. Ich antwortete ihr, zuerst zögerlich, dann beruhigte ich mich etwas und wurde während des Smalltalk etwas entspannter. Kurz darauf waren unsere Tassen leer.
    
    "Möchten Sie noch einen Kaffee trinken?", fragte sie mich freundlich, was ich bejahte. Sie stand auf und bat mich, mit ihr zu kommen.
    
    Wir gingen zu einem Mietshaus schräg gegenüber des Cafés. Im ersten Stock betraten wir ihre Wohnung. Eine sehr kleine Ein-Zimmer-Wohnung. Rechts neben der Tür ging es in ein kleines Badezimmer, was dem verbleibenden Raum eine L-Form verlieh.
    
    Direkt gegenüber der Tür war die Außenwand mit zwei großen Fenstern und einem kleinen Balkon. An der linken Wand des Zimmers befand sich eine Küchenzeile. Es gab nur wenige Möbel. Gegenüber der Außenwand und direkt an der Wand zum Badezimmer stand ein Bett, vor dem sich ein Tisch befand. Etwas weiter in Richtung der Außenwand, in der Ecke, war der Kleiderschrank, davor ein Regal mit einem kleinen Fernseher.
    
    Wir begaben uns an die Küchenzeile, wo sie die Kaffeemaschine befüllte, um den Kaffee zuzubereiten. Ich wurde langsam etwas unruhig, jetzt, da ich mich nun gewissermaßen in der Höhle der Löwin befand. Ich fragte sie, warum wir nicht in dem Café geblieben waren.
    
    Sie seufzte. "Leider verdiene ich nicht genug, um allzu oft auszugehen. Wie Sie wissen, ist das Einkommen bei Zeitarbeit nicht besonders üppig". Sie holte dann etwas weiter ...
    ... aus.
    
    "Ich habe in der Vergangenheit eine ziemliche Dummheit begangen, die zur Folge hatte, daß ich eine Haftstrafe verbüßen mußte. Als ich aus dem Gefängnis entlassen wurde, hatte sich mein Ehemann eine Freundin gesucht. Wir trennten uns und mittlerweile bin ich geschieden. Seither bin ich vollauf damit beschäftigt, mir wieder ein Leben aufzubauen, weshalb ich auch schon länger nicht mehr mit einem Mann zusammen war".
    
    Der Schluß hätte mir eigentlich einen Hinweis geben müssen, worum es hier ging, doch ich war zu sehr gefangen in meinen eigenen Gedanken und meiner Befürchtung, daß sie ihr Wissen gegen mich verwenden könnte.
    
    Wir saßen schließlich auf ihrem Bett, die Kaffeetassen auf dem Tisch vor uns. Ich wurde langsam etwa ungeduldig und wollte endlich auf die Frage zu sprechen kommen, die mir unter den Nägeln brannte, nämlich was sie von mir wollte.
    
    "Sie wollten sich doch mit mir über meine Geschichten unterhalten", deutete ich dies nun an und sie lächelte: "Gerne", antwortete sie.
    
    "Ich lese gerne Geschichten auf dieser Website, vor allem, da ich ja in... erotischer Hinsicht auf mich selbst angewiesen bin", erklärte sie und fuhr fort: "Dort bin ich auch auf Geschichten von Ihnen gestoßen. Das heißt, ich wußte ja gar nicht, daß sie von Ihnen waren. Jedenfalls gehören Ihre zu meinen Lieblingsgeschichten. Ich finde sie immer besonders... aufregend, wenn Sie wissen, was ich meine".
    
    Sie lächelte mich an. "Tja, und irgendwann neulich habe ich diese Geschichte gelesen, ...
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