1. Voll erwischt!


    Datum: 05.02.2018, Kategorien: Verführung

    Einige meiner Geschichten sind reine Phantasie. Von der Story angefangen bis zu den darin vorkommenden Personen. Einige sind mir wirklich passiert. Andere wiederum sind ein wenig von Beidem - die Story ist erfunden, die Namen auch, aber die vorkommenden Personen - die gibt es wirklich.
    
    So wird die Kollegin mit der aufregenden Figur vom ersten Stock zur Sexgeschichten schreibenden Erotikdarstellerin, die Fleischereiverkäuferin eine englische Sekretärin bei einem One-Night-Stand, eine namenlose Frau aus dem Bus zum Vamp in einem Sexclub und so weiter. Diese Art von Geschichten machen, glaube ich, einen sehr großen Anteil an meinen Stories aus.
    
    Die letzte Geschichte, die ich vor einer Weile eingestellt hatte, war wieder eine von dieser Sorte. Wie üblich habe ich nicht nur die Sexszenen, sondern auch die Protagonisten sehr detailreich beschrieben. Natürlich mit falschen Namen. Der männliche Part wurde von einer Person übernommen, die eine auffallende Ähnlichkeit mit mir selbst aufwies...
    
    An einem Morgen etwa einen Monat danach, bevor ich zur Arbeit ging, blätterte ich ein wenig durch die Bewertungen und das Feedback, das ich so erhalten hatte. Die meisten Kommentare und Bewertungen laufen in den ersten zwei Wochen, danach kommt nur noch selten was.
    
    So war ich überrascht, daß ich bei dieser Geschichte so spät noch eine Bewertung bekommen hatte. Auch noch eine Zehn. Gleich sah ich nach, ob auch ein Kommentar hinterlassen wurde. Das war der Fall. Noch überraschter war ...
    ... ich allerdings vom Inhalt dieser Nachricht:
    
    Ungläubig starrte ich auf den Bildschirm. Ich bemerkte, wie ich ganz rote Ohren bekam. Voll erwischt hatte sie mich. Nicht nur dabei, daß ich meine schmutzigen Phantasien in kleinen Sexgeschichten auslebe, die ich im Internet veröffentliche. Sondern auch, welche Gedanken ich bei ihrem Anblick so hege. Das war mir peinlich.
    
    Wirklich, so richtig peinlich. Rasch schaltete ich den Computer aus und begab mich zur Arbeit, um diese peinliche Angelegenheit zu vergessen.
    
    Das klappte auch ganz gut, da ich beruflich ziemlich ausgelastet war. Bis ich wieder nach Hause kam.
    
    Als ich abends den Computer wieder einschaltete, fiel mir die Nachricht wieder ein. Glücklicherweise schämte ich mich jetzt etwas weniger als zuvor, zumindest bekam ich keine roten Ohren mehr, als ich die Nachricht noch einmal las. Allerdings machte ich mir nun doch etwas Sorgen.
    
    Ich erinnerte mich in der Tat noch gut an Frau Nina Sperling. Sie hatte als Zeitarbeitskraft in unserer Abteilung gearbeitet, als eine Mitarbeiterin länger krank war. Da sie jedoch von einigen weiblichen Kolleginnen sehr häßlich behandelt wurde, hielt sie es nicht lange bei uns aus und brach ihren Einsatz vorzeitig ab.
    
    Der Grund für das Verhalten meiner Kolleginnen lag wohl an Frau Sperlings gutem Aussehen und gepflegtem Äußeren - und der Art und Weise sich dezent und gepflegt, aber dennoch sehr sexy zu kleiden.
    
    "Die hat die Bluse ja bis zum Bauchnabel auf, daß die Kerle sabbern, ...
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