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Freifrau + Philosophiestudent 02
Datum: 01.02.2020, Kategorien: BDSM
... gesäubert; sondern noch einige verlockende Suppenreste an dem Geschirr kleben gelassen. Wahrhaftig demütigte sich Gertrude soweit, dass sie Suppenteller und Kopf hinter dem Tisch verbarg und die Suppenreste gierig vom Teller leckte. Eine Scheibe Brot, die mit der Suppe gekommen war, lag noch vor Ernst. Diese nahm er nun und zerriss sie in mundgerechte Stücke. „Zur Belohnung" sagte er und legte eines der Stücke vor ihr auf den Tisch. Sie wollte es aufheben und hatte es schon ergriffen, doch packte er sie hart am Handgelenk. Eine Weile schaute er ihr fest in die Augen, dann drehte er ihre Hand zurück auf die Tischplatte hinunter. „Lass das Brot fallen!" Gertrude schaute ziemlich verwirrt, öffnete aber die Finger und ließ das Brotstück, in dessen Erwartung bereits der Speichel in ihrem Mund zusammengelaufen war, auf den Tisch herabfallen. „Nimm es mit deinem Mund direkt von der Tischplatte auf, dann darfst du es essen!" Wieder ein längeres Kräftemessen der Augen, ein trauriger, zugleich aber hungriger Blick Gertrudes -- dann gab etwas in ihr auf: Ihr Verstand? Ihr Magen? Oder gar: ihr Herz? Sie blickte verstohlen um sich und nachdem sie sich vergewissert hatte, dass niemand sie sehen konnte, fasste sie wahrhaftig das Brotstückchen mit ihren Lippen, kaute es hastig und verschlang es gierig. „Brav bist du, du bist ein großartiges Geschöpf!" Er streichelte ihr zärtlich die Haare und das Gesicht. Dann fütterte er sie auf die gleiche Art weiter, bis sie die ...
... ganze Scheibe aufgegessen hatte. Satt war sie noch nicht, aber doch etwas zufriedener; sogar ein Schimmer von Dankbarkeit glomm in ihren Augen auf. Ernst beugte sich über den Tisch zu ihr vor und zog sie zugleich zu sich heran. Er umarmte sie und wieder ließ er in einem langdauernden und intensiven Zungenkuss den Speichel aus ihren beiden Mündern ineinander fließen. Unter seinen Armen und Händen spürte er ihren Körper, der vor Erregung bebte. „Ich heiße Ernst Simundo." Und nach einer Pause, in der er seine Geldbörse öffnete und ihr eine Visitenkarte überreichte: „Ich mag dich, du darfst mich Ernst nennen." Seine Hände begleiteten diese Worte, indem sie ihr Gesicht umschlossen. Seine Daumen glitten liebevoll über ihren Mund, mit einer Serviette säuberte er jetzt ihre Nasenspitze und ihre Nüstern von der Sahne. „Und wie heißt du?" „Gertrud, das heißt, eigentlich Gertrude, aber ich mag Gertrud lieber". „Und wie weiter?" „Ach ja" - sie lachte -- „meinen Nachnamen habe ich dir ja noch gar nicht gesagt. Er ist -- na ja ich habe meinen Mädchennamen beibehalten. Mein Mann wollte das so. „Und, wie heißt du nun?" Leicht verlegen druckste sie herum, überwand sich aber dann doch, ihren Familiennamen auszusprechen: „Freifrau von Hohensteupen". Eine kleine halbe Stunde lang plauderten sie noch, über die Stadt, das Wetter, die Preise. Aber immer wieder kehrte ihr Gespräch zu ihnen selbst zurück und damit zu dem, was sich für beide deutlich erkennbar in Richtung ...