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Ich Wünschte...
Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM
... sehen. „Sehr gut, aber es sieht noch nicht so ganz echt aus." Wie Sie kommentierte und mich herumkommandierte. Es war demütigend. Unten arbeiteten die Männer, ich hörte das schwere Werkzeug. Den dritten Knopf. Sie redete weiter, und ich schloss die Augen, tat, was sie sagte, bis schließlich die Bluse wie ein Hauch von meinen Schultern glitt. „Sehr schön. Drehen Sie sich mal um." Ich wandte mich vom Fenster weg zu ihr. „Augen auf!" Musste sie mir in die Augen blicken? Konnte sie mir nicht ein wenig Würde lassen? „Drehen Sie sich wieder zum Fenster. Und jetzt runter mit dem BH." Ich schloss wieder die Augen. „Nein, nein, nein!" Sie klang ärgerlich. „Das ist alles nicht richtig. Das sieht nicht echt aus!" Sie dachte nach. „Vielleicht haben Sie Recht mit den geschlossenen Augen. Tanzen Sie! So als wären Sie in Gedanken versunken." Ich sah sie an, aber sie las meine Gedanken. „Keine Ahnung, denken Sie sich was aus. Nehmen Sie einen von diesen Songs, diesen Devotionalien. Nennt man das so?" Nein, so nannte man das nicht. Wunderhübsch war sie, wie sie da auf meiner Couch saß. Unschuldig, aber doch ausgebufft. Und dann war der Song da. Einer, der so harmlos daher kam, aber ebenso obsessiv war und gefährlich. Ich sang ihn vor meinen Augen. Bewegte dazu meine Hüften, meine Schultern. Hatte die Augen geschlossen. Den BH hatte ich abgestreift, schnell und belanglos. Ja, ich stand vor dem Fenster, aber das ...
... spielte keine Rolle. Die Brise auf meiner Haut, die spürte ich. Ich versank in meinen Gedanken, flüchtete vor der Wirklichkeit. Aber mit der Musik vor meinen Augen vergaß ich, dass ich für jeden sichtbar etwas Ungehöriges tat. Noch nie hatte ich mich in der Öffentlichkeit oben ohne gezeigt. Ich war einfach altmodisch, was das betraf, oder scheu. I've got you under my skin I've got you deep in the heart of me So deep in my heart that you're really a part of me. I've got you under my skin. I would sacrifice anything come what might For the sake of having you near In spite of a warning voice that comes in the night And repeats and repeats in my ear For the chance of having you near Despite of that warning voice that comes to me. Aber in dieser Situation, da war es egal. Weil es eben nicht um mich ging, es ging darum, Liz' Wünsche zu erfüllen. Ich drehte mich um meine eigene Achse. In diesem Moment stolz auch ihr meine Brüste zu zeigen. Denn eigentlich ging es doch nur um sie, darum, mich ihr zu zeigen. Alles andere war zweitrangig. Ich nahm wahr, dass die Geräusche unten auf der Straße aufgehört hatten. Hatten sie ihre Arbeit unterbrochen? Starrten sie jetzt zu mir hinauf? Begafften sie mich? Eigentlich war es egal. Ich öffnete die Augen nicht. Es ging nicht um sie. Sie würden eine Frau sehen, die in Gedanken versunken oben ohne an einem Fenster tanzte. Sie würden sich schmutzige Gedanken dazu machen. Ihnen ...