1. Ich Wünschte...


    Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM

    ... veränderten. Sie schlängelten sich immer noch, aber nun schien es, als würden all ihre Bewegungen auf ein neues Ziel gerichtet.
    
    In meinen Schoß.
    
    Und ich spürte, wie die Energie dorthin floss. Im Rhythmus der Trommeln. Wie ein Sturzbach wurde die Energie abgezogen aus allen anderen Körperteilen. Ich sackte in meinen Fesseln zusammen, weil meine Beine mich nicht mehr halten konnten.
    
    Alles strömte in meinen Unterleib.
    
    Nun wurde das Brummen lauter und ich hörte Liz' Stimme heraus, die in fremden Zungen sprach und an mich heran trat. Und dann spürte ich ihre Hand in meinem Schoß. Sie führte einen Finger tief in mich ein, ließ ihn dort einen Augenblick und zog ihn feucht heraus.
    
    Ich sah das Glitzern meiner Säfte, die ihren Zeigefinger wie zu einem funkelnden Kristall erleuchten ließen.
    
    Sie hielt den Finger hoch und strich dann mit einer einzigen feierlichen Bewegung meine Säfte in einer Linie senkrecht von ihrem linken Auge etwa einen Zoll hinunter auf ihr Gesicht auf ihr Gesicht.
    
    Das Funkeln war auf ihrer staubigen Haut deutlich zu erkennen.
    
    Dann zog sie ihren Dolch und schnitt mir eine Locke aus dem Dreieck zwischen meinen Schenkeln. Ich konnte die kalte Klinge auf meinem Venushügel spüren.
    
    Und sie verknotete diese kleine Locke in ihr langes, wallendes, schwarzes Haar.
    
    Dann trat sie einen Schritt zurück.
    
    Eine andere Frau trat vor und wiederholte das Ritual.
    
    Bis schließlich unter dem linken Auge aller Frauen meine Säfte glitzerten und ...
    ... meine blonden Locken im Haar der Amazonen leuchteten.
    
    Während dieser ganzen Prozedur waren die Finger immer auf mir, streichelten mich, erklang die Musik unaufhörlich, berührte mich.
    
    Ich war in eine Lust versetzt, die jenseits allen menschlich Möglichen war. Nun wurde die Musik noch ein Stück drängender und lauter und fordernder und ich spürte, worauf ich zugespült wurde.
    
    Es war das, wonach ich mich so gesehnt hatte.
    
    Meine Erlösung.
    
    Meine Geilheit.
    
    Meine Säfte.
    
    Die Musik.
    
    Der Rhythmus.
    
    Die Hände.
    
    Die Wärme.
    
    Mein Schoß.
    
    Ich atmete nicht mehr, ich keuchte. Mein Körper hob und senkte sich in spastischen Zuckungen.
    
    Ich schien längst nicht mehr auf dieser Welt.
    
    Und dann erklang die Flöte plötzlich höher, vereint zu einem einzigen Ton, höher und höher.
    
    Und es gab kein Zurück mehr.
    
    Die Klippe war erreicht.
    
    Und in dem Moment, als es über mich schwappte.
    
    Riss Liz den Jute-Sack von meinem Kopf.
    
    Und ich sah die Gesichter der Kriegerinnen.
    
    Zum ersten Mal.
    
    Es waren die Gesichter meiner Schülerinnen.
    
    Hanna, Andrea, Michaela, Claudia.
    
    Sie waren alle da.
    
    Und sie starrten mich an, anklagend, vernichtend.
    
    Und mein Höhepunkt ergoss sich vor ihnen.
    
    Für sie.
    
    So gewalttätig.
    
    Und ihre Blicke so bestrafend,
    
    Dass sie in mich fuhren.
    
    In mein Herz.
    
    Dass mein Herz zu explodieren schien.
    
    Explodierte.
    
    Ich hatte mich ihnen geopfert.
    
    Sie hatten mich geopfert.
    
    Zweiundzwanzig
    
    „Möchtest du was ...
«12...727374...147»