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Ich Wünschte...
Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM
... Schmeißen Sie die Dusche an!" Ich tastete mich an ihr vorbei in Richtung der Dusche, stieg ein, öffnete den Hahn, stellte die Wärme ein. Es war eine vertraute Handlung in all dem Neuartigem und Aberwitzigen, in das ich mich begeben hatte. „Und jetzt noch meinen Slip und dann waschen Sie mich. Aber Sie machen das so richtig respektvoll! Wenn Sie Ihre geilen Grabschfinger nicht bei sich halten können, dann ist der Teufel los. Und das ist keine leere Drohung. Sie werden das bereuen. Also machen Sie keinen Scheiß!" Neunzehn Was in der Dusche passierte, war so aberwitzig, dass ich nun, da ich es in diesem Moment aufschreibe, Schwierigkeiten habe, Gedanken und Hände bei mir zu behalten. Das warme Wasser lief über unsere Körper, die feuchte Hitze in der Dusche umschloss uns in ihre wärmende Decke. Ich empfand Ehrfurcht, als ich meine Hände zum ersten Mal auf ihre Schulter legte, sie einseifte. Es war etwas Heiliges in dieser Geste. Ihre Haut fühlte sich weich an, so weich, dass ich fürchtete, meine rauen Hände würden Kratzer auf ihrer makellosen Haut hinterlassen. Aber durch das Wasser und die Seife waren meine Hände natürlich ebenso weich. Ich spürte ihre Muskeln und musste unwillkürlich an die Amazone aus meinen Träumen denken. Meine Augen hatte ich geschlossen, als ich so ihren Rücken streichelte. Es war überflüssig, trug ich doch diese elende Maske. Aber ich war auch froh, nichts sehen zu können. Meine Augen wären Verräter der Sinne, die mich ...
... ablenkten von dem, was meine Finger mir für Geschichten der Sinnlichkeiten erzählten. Ihr Körper war eine Landschaft. Meine neue Heimat. Ich wollte sie nicht sehen, ich wollte sie fühlen. Und ich prägte mir alles ein. Die Schulterblätter, die sich regten, wenn sie sich bewegte, diese kleine Bucht an ihrem Rückgrat, die ihren Rücken hinunter lief. Ich folgte ihr mit meinen Fingern. Ihre Beine, ihre Schenkel. Ich könnte stundenlang beschreiben, was ich erfühlte, als ich sie wusch, und Tausend Wörter kämen doch nicht nah an das, was ich fühlte. Worte wurden nicht dessen gerecht, was ich empfand. Liz warnte mich, dass ich nicht auf falsche Gedanken kommen sollte, sondern meine Pflicht erfüllen sollte. Es war lächerlich, so etwas zu fordern, und doch versuchte ich ihrem Wunsch gerecht zu werden und sie ohne jede Erotik zu waschen. Aber wie sollte das geschehen? Wie konnte man den Menschen, den man wie nichts auf der Welt begehrte routiniert und emotionslos unter einer heißen Dusche waschen? Es war die süßeste Qual der Welt, das Shampoo auf ihrem Körper zu verteilen. Gerne hätte ich mich ihrem Po gewidmet, ihre beiden Pobacken liebkost, vielleicht gar geküsst. Aber das war nicht meine Aufgabe. Und so war ich mit der Frage konfrontiert, wie weit ich gehen konnte, wie nah ich an die Grenze treten durfte oder wo diese überhaupt war. Was galt noch als das routinierte Waschen einer ägyptischen Pharaonin und was war schon ein Akt der Impertinenz gegenüber meiner Gebieterin? Meine ...