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Ich Wünschte...
Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM
... Kleidungsstück, meldete Liz sich wieder zu Wort. „Wissen Sie, das ist irgendwie nicht richtig. Ich bin hier fast nackt, und Sie laufen immer noch in voller Montur rum. Ich will, dass Sie sich auch ausziehen!" Mein Puls beschleunigte sich von einer auf die andere Sekunde. Ihr Einwand war natürlich vollkommen gerechtfertigt, ihre Forderung machte absolut Sinn. Aber was sie da von mir leichtfertig verlangte, lag schwer auf mir und schien riesige Konsequenzen in sich zu bergen. Wieder verlangte sie ein Stück mehr meiner Selbstachtung. Wieder degradierte sie mich ein Stückchen mehr. War ihr bewusst, was sie da mit mir anstellte, wie sie mich immer weiter auf diesen dunklen Pfad zerrte? Immer einen kleinen Schritt mehr? Hatte sie sich das auch alles im Internet angelesen? Die wenigen Seiten, die ich gefunden hatte, waren ziemlich eindeutig und ziemlich gerade heraus. Da wurde nicht lange gefackelt, da wurden keine Grenzen ausgetastet und überschritten. Da ging es sofort ans Maximum. War das alles irgendeine dominante Intuition, die ganz natürlich in ihr schlummerte? Ein angeborener Sadismus? Aber all die Fragen waren nicht entscheidend. Sie waren nicht der Grund für meinen Herzschlag. Entscheidend war nicht die Angst, entscheidend waren nicht die Zweifel, meine Sorgen oder Befürchtungen. Entscheidend war ganz allein, dass ich es wollte. Mein Herz schlug aus Erwartung, aus Vorfreude, aus Antizipation. Ich wollte mich vor ihr entblößen. Ich wollte mich vor ...
... ihr in degradierenden Posen zeigen. Ich wollte vor Scham erröten. Ich wollte mit gebeugtem Kopf vor ihr stehen und ihren Triumph spüren. Ich wollte die schneidenden Bemerkungen hören. Ich wollte klein sein und vor ihr knien! Sie sollte mich klein machen. Sie sollte mich zu einem Lustobjekt reduzieren. Zu einem Objekt ihres Sadismus. Ein Teil in mir war erschrocken und beschämt, aber ein mächtigerer Teil vollkommen entfesselt. Also stand ich mühsam auf, trat einen Schritt zurück, senkte den Kopf in Demut und Beschämung, obwohl ich ohnehin nichts sehen konnte. Wie eine Wölfin, die sich dem Rudelführer unterwirft, und öffnete mit spitzen Fingern den obersten Knopf meiner Bluse. Dann den nächsten. Ich tat es langsam. Nicht zu langsam. Nicht so langsam, wie in einem Striptease. Nicht aufreizend oder manieriert, sondern in gespielter Nüchternheit, als müsste ich mich zu jedem nächsten Schritt überwinden. Und trotzdem wollte ich es hinauszögern, wollte zeigen, dass dieser Akt mich Überwindung kostete, wollte meine Scham auskosten und vielleicht ein klein Wenig wollte ich sie anheizen und warten lassen, mich ihr für Augenblicke verwehren, wie sie mir Dinge verwehrte. Meine winzig kleine Rache in dem Schlachtfeld meiner Demütigung. Ich wollte, dass sie mich sah. Ich stellte mir vor, wie ich Knopf um Knopf mein Dekolletee vor ihr entblößte und mehr und mehr Haut zeigte. Immer ein wenig mehr. Ein kleines Stückchen. Ich öffnete den Knopf unter dem BH und den nächsten und den ...