-
Ich Wünschte...
Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM
... hören, so richtig dreckig. Lassen Sie es raus! Nicht immer so verklemmt! Letzte Chance. Wenn Sie die mit Ihrem Uni-Gelalle versauen, bin ich weg, und wir blasen das hier alles ab! Also reden Sie vernünftig!" Ich atmete schwer ein und aus. Es war natürlich lächerlich, wie ich mich verhielt. Ich hatte die Worte, die sie hören wollte, in meinem Kopf, aber irgendwas hielt mich davon ab. Ich hatte mich von ihr schon an einen Baum binden lassen im Nirgendwo. Sie hatte mich schon anders gedemütigt, und ich bestand sonst auch nicht auf meinen Fremdwörtern und meiner Eloquenz. Aber ich glaube, meine schicken Wörter waren für mich eine Instanz des Verstandes, die das maskierten und kaschierten, was sich wirklich abspielte. Sie repräsentierten Zivilisation und Verstand. Werte, die ich bislang geschätzt hatte und an denen ich festhalten wollte, auch wenn ich mich in meinen Taten degradierte in dieser grotesken Situation, die Worte sollten den Anstand wahren. Aber meine schicken Worte waren Lügen. Sie beschrieben nicht, was ich begehrte. Es ging in Wahrheit um die Worte, die Liz hören wollte und die bereit lagen in einer dunklen Ecke, die ich nicht betreten wollte. Doch ihre Drohung war gewichtiger als meine Scham. „Es macht mich so geil, dass meine kleine Muschi feucht wird." Es war ein Flüstern. So leise, dass ich nicht einmal sagen konnte, ob ich die Worte wirklich gesagt oder nur gedacht hatte. Aber Liz hatte sie verstanden. „Na also, geht doch. Muschi ist schon mal ein ...
... Anfang, auch wenn es noch deutlicher geht. Arbeiten Sie mal am F-Wort. Aber ich bin schon froh, dass Sie mir nicht mit Ihrer Lustgrotte gekommen sind oder anderem Scheiß. Wir sind hier nicht bei Goethe. Lassen Sie die Klugscheißersprache!" „Ich werde es versuchen." „Geht doch. So, Sie dürfen mich entkleiden. Aber ganz vorsichtig. Passen Sie auf, was Sie anfassen. Cleopatra hat sich auch nicht betatschen lassen von ihren Dienerinnen!" Mein Herz schlug schneller. Ich versuchte sie vorsichtig mit meiner Hand zu lokalisieren, ihre Stimme gab mir einen ungefähren Anhaltspunkt. Als ich ihre Hüfte gefunden hatte, trat ich einen Schritt näher und griff ihr Shirt. Als ich ihre Haut berührte, zuckte ich ein wenig zusammen. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die freigiebig sind, wenn es um Körperkontakt geht. Ich halte mich dabei zurück. Es ist mir unangenehm, fremde Menschen zu berühren. Ich mag diese Bussi-Mentalität nicht, die sich ausgebreitet hat. Ich gebe Menschen die Hand, ich muss sie nicht umarmen. Es ist nicht so, dass ich verklemmt oder irgendwie gestört bin. Ich bin nur beim Körperkontakt zurückhaltend. Umso mehr wurde mir dieser Kontakt bewusst. Wir hatten uns schon geküsst, sie hatte mich bereits berührt, ich hatte ihre Füße in der Hand gehabt. Aber für mich war ihre Hüfte etwas anderes. Ein intimerer Ort und in dieser Situation fast schon etwas Heiliges. War nicht Cleopatra als Pharaonin auch eine Göttin gewesen in der ägyptischen Mythologie? Hatten ihre ...