-
Ich Wünschte...
Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM
... ein Machtspiel. Ich zog die Schlafmaske über den Kopf. Ich hatte sie auf einer Reise nach New York bekommen vor drei Jahren. Ich war mit Hans da gewesen. Es erschien mir nun wahnsinnig lange her und seltsam fremd. Sowohl die Reise als auch Hans. Damals hatte ich mir auch nicht träumen lassen, dass dieses billige Teil, das sich normalerweise nach dem ersten Tragen schon in seine Bestandteile auflöst, einmal so missbraucht würde. Damals hätte ich mir aber auch nicht vorstellen können, dass Hans mich einmal abservieren würde und ich in dieser Situation landen würde. Ich begab mich in die Dunkelheit und in Liz' Hände. „So, dann gehen Sie mal ins Bad. Sie sollten den Weg ja wohl auch blind finden können." Ich stolperte mit ausgebreiteten Armen durch meine Wohnung. Es war schwieriger, als ich erwartet hätte. Einmal rempelte ich einen Blumentopf an, einmal stieß ich mir den Fuß schmerzhaft an einem Bein des Esszimmertischs. „Oh, das muss aber weh getan haben!", wurde mein Missgeschick sofort hämisch kommentiert. „Sie müssen besser aufpassen!" Ein wenig Wut überkam mich, denn in der Tat hatte ich mir den kleinen Zeh richtig fies gestoßen, und wenn ich auf etwas verzichten konnte, dann auf blöde Kommentare. So stolperte ich blind durch meine Wohnung, begleitet von den unqualifizierten Kommentaren meiner Tormentorin. Als ich dann schließlich im Badezimmer stand: „Sie sind auch nicht der intelligenteste Mensch der Welt, oder?" In der Schule hätte ich ihr ...
... für einen solchen Spruch den Kopf abgerissen. Hier sagte ich: „Was habe ich falsch gemacht?" „Nur, weil Sie nichts sehen, heißt das ja noch nicht, dass die ganze Welt blind geworden ist. In Ihrem Badezimmer ist es stockfinster!" Also entschuldigte ich mich, drehte mich um, fand meinen Weg zurück an die Badezimmertür und legte den Schalter um. Trotz der Augenbinde konnte ich erahnen, dass das Licht nun leuchtete. „So ich hoffe, Sie sind gleich nicht so unbeholfen, sonst endet das hier noch mit blauen Flecken für mich." Ich schwieg dazu. „OK, jetzt kommt der Teil, der Ihnen den Sabber in den Mund zaubern wird. Sie dürfen mich duschen. Das volle Programm. Sie dürfen mich ausziehen, nein warten Sie. Sie dürfen mich entkleiden. Sie dürfen mich einseifen, Sie dürfen mir die Haare waschen, Sie dürfen mich nachher abtrocknen. Da müssen Sie doch feucht im Schritt werden, oder nicht?" Ich schwieg auch dazu, aber Sie insistierte: „Stimmt's?" Ich flüsterte ein demütiges „Ja", aber sie ließ mich damit nicht davonkommen. „Verdammt noch mal, antworten Sie doch in ganzen Sätzen! Ich will es aus Ihrem Mund hören!" „Tut mir leid.", sagte ich, musste Schlucken und fuhr fort: „Ja, es erregt mich, dass ich dich werde duschen dürfen." „Es erregt Sie!", äffte sie meine Stimme nach. „Jetzt mal nicht so hochgestochen. Sprechen Sie mal deutlich." Ich zögerte. „Es macht mich an." „Das können Sie besser!" „Es macht mich geil." „Noch mehr. Ich will es ...