1. Ich Wünschte...


    Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM

    ... nickte.
    
    „Und Sie haben die ganze Zeit hier gesessen?"
    
    „Ja."
    
    „Hätte ich nicht gedacht. Naja, war ja so was wie ein Befehl. Also kann ich das wohl erwarten."
    
    Sie seufzte.
    
    „Ich habe gefrühstückt und ein bisschen gepennt, jetzt brauche ich nur noch eins!"
    
    Sie packte mit spitzen Fingern ihr T-Shirt und roch daran.
    
    Dabei gab sie für einen winzigen Augenblick den Blick frei auf ihren flachen, bleichen Bauch, wohlgeformt und wie geschaffen für meine Küsse, so schoss es mir durch den Kopf.
    
    Wie all meine Gedanken plötzlich sexuell aufgeladen waren!
    
    „Puh ich miefe ziemlich."
    
    Dann hob sie den rechten Arm und roch wenig ladylike an ihrer Achsel.
    
    „Meine Fresse! Kein Zweifel, was ich brauche!"
    
    Sie sah mich an, als erwarte sie von mir etwas.
    
    „Du kannst gerne bei mir duschen."
    
    „Das ist mir schon klar. Aber ich will, dass Sie mich waschen! Sie haben sich bisher tadellos um mich gekümmert, ich kann mich nicht beschweren, warum nicht mehr davon? Waschen Sie mich. Wie Cleopatra in den Filmen von ihren Dienerinnen gewaschen wird. So mit Einseifen und Rücken waschen und was weiß ich."
    
    „Und Stutenmilch."
    
    „Meinetwegen auch das. Würde Ihnen das Spaß machen?"
    
    Welch eine Frage!
    
    Ich sah uns schon zusammen in der Dusche. Unser beider Körper nass und weich in diesem engen Raum der Kabine, uns gegenseitig streichelnd. Wasser über unseren Körpern, unsere Haare in Strähnen an unserer Haut klebend. Sie würde mich an die kalten Kacheln drücken, mich küssen, ...
    ... unsere Zungen ineinander verschlungen. Unser Speichel würde sich mit dem Wasser mischen. Unsere Körper sich aneinander schmiegen, ineinander verschlingen, untrennbar und für einen Beobachter nicht anders auseinander zu halten als an der Tönung unserer Haut. Und wir würden alles um uns herum vergessen.
    
    Es war nur ein Sekundenbruchteil, in dem dieses Bild über mich hereinbrach. Aber bevor ich geantwortet hatte, modifizierte sie schon ihr Angebot und nahm ihm den offensichtlichen Reiz zugunsten einer anderen Phantasie, deren Verlauf nicht vorherzusehen war.
    
    „Ich sehe es in Ihren Augen schon wieder blitzen. Sie sind schon wieder rattig. Da müssen wir Ihre Libido doch ein wenig bremsen. Haben Sie eine Augenbinde? Irgendwas, sonst nehme ich auch einen Schal oder ein Tuch oder was auch immer."
    
    „Ich hätte so eine Schlafmaske, die man im Flieger bei Langstreckenflügen bekommt."
    
    „Na dann holen Sie die mal, hop hop!"
    
    Ich musste ein wenig kramen, fand sie aber und brachte sie ihr.
    
    Was immer passieren sollte, ich war mir sicher, dass es nicht so geradlinig und simpel wäre wie meine Phantasie in der Dusche.
    
    „Dann ziehen Sie das Ding mal über. Ich finde, Sie müssen mich ja nicht unbedingt begaffen. Wir kennen uns gerade erst, und das Privileg sollten Sie sich erst irgendwie verdienen. Meinen Sie nicht?"
    
    Ich sagte nichts, blickte nur stumm zu Boden. Wieder hatte sie die Hierarchie hergestellt. Das würde kein gemeinsames Bad, keine simple erotische Vorstellung, sondern ...
«12...596061...147»