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Ich Wünschte...
Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM
... gewissenhafter und war wieder enttäuscht, als die Arbeit verrichtet war. Spontan hauchte ich noch einen Kuss auf ihren großen Zeh und richtete mich auf. „Sie sind schon wieder spitz, ich merk das schon! Stehen Sie etwa auf Füße? So eine kleine Fußfetischistin? Wollen Sie an meinen Zehen lutschen? Soll ich auf Ihnen rumtrampeln? Macht Sie das an?" Ich senkte den Blick und schüttelte den Kopf. Sie hatte nicht verstanden, worum es mir ging. Ich hatte mit Füßen nichts zu schaffen. In dem Kuss war kein Fetisch, nicht mal mehr ein Schleier von Erotik. Es war mir um etwas anderes gegangen, und sie hatte es nicht verstanden. Oder ich war nicht eindeutig genug gewesen in meiner Haltung. Oder sie war einfach nur immer noch in dieser desolaten Stimmung und war darauf aus, mich zu verletzen. Aber sie schien zu merken, dass ihre letzte Bemerkung mich ein wenig gekränkt hatte, denn sie sagte: „Ich will jetzt eine Runde schlafen." Die Decke, die neben mir lag, war schnell entfaltet. Ich legte sie ihr über die Füße und zog sie dann ganz langsam hoch. Über die schlanken Beine, die in der engen schwarzen Jeans steckten, über die Wölbung ihrer Hüften und das Tal ihrer Taille, ihre Brust bis an den Hals. Es war eine langsame Bewegung, und ich war sorgsam bedacht, die Linie ihres Körpers entlang zu laufen, ohne diesen aber zu berühren. Liz ließ mich meine Aufgabe schweigend vollziehen. Nach einer kleinen Pause fügte sie hinzu: „Und wenn ich aufwache, dann will ich ...
... Sie hier auf dem Boden finden wie jetzt." Dann drehte sie sich um, bettete sich auf das Kissen und sagte kein Wort mehr. Und ich saß dort zu ihren Füßen und wartete, dass sie wieder aufwachte. Achtzehn Zwei Stunden vergingen ungefähr, bis sie sich rührte. Ich hatte es mir auf dem Boden so bequem gemacht, wie es nur gerade ging. Da ich nichts zu lesen in Griffweite liegen hatte und auch nicht wagte, aufzustehen, kauerte ich die ganze Zeit auf dem Boden und wartete auf ihr Erwachen. Wenn die Decke verrutschte, rückte ich sie wieder zurecht, dass ihre Füße nicht kalt wurden. Ich betrachtete sie eine Weile, wie sie schlief, wie ihr Brustkorb sich regelmäßig hob und senkte. Vielleicht träumte sie von mir. Ich malte mir aus, wie sie mich in diesem Traum behandelte. Wie sie mich herumkommandierte und klein machte, wie sie über mich spottete und mich erniedrigte, aber auch, wie sie sich von mir dann verwöhnen ließ. Sexuell. Und ich stellte mir vor, wie sich das anfühlen mochte. Dieser Gedanke von Macht über einen anderen Menschen. Aber meine Phantasie gelangte hier an ihre Grenzen. Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, wie es sich anfühlen mochte und welche Motivation man haben könnte, diese Macht auszuspielen, wenn es doch so schön sein konnte, zu gehorchen und duldend zu empfangen. Schließlich erwachte sie. Liz regte, räkelte und richtete sich auf. „Puh, das war gut, das habe ich gebraucht. Es geht doch nichts über ein kleines Nickerchen." Ich ...