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Ich Wünschte...
Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM
... meine Partner aufreizte, nicht weil ich mich selbst darin gut fühlte. Das hatte bisher in meinem Leben keine Rolle gespielt. Aber als ich mich so vor dem Spiegel drehte und betrachtete und mich der Komplimente erinnerte, die Liz mir gemacht hatte, da konnte ich nicht anders als mich hübsch zu finden. Ich war kein Model, aber immerhin! Meine Brüste waren nicht übermäßig groß, aber gleichmäßig und wohl geformt, meine Schenkel waren noch straff, obwohl ich nichts dafür tat, selbst mit meinen Hüften, die ich früher als zu breit empfunden hatte, war ich im Reinen. Liz hatte einen guten Fang gemacht. Sie hatte Geschmack, das musste man ihr lassen. Ich war mit mir zufrieden. Dazu trug sicherlich auch die Flasche Rotwein bei, die ich aufgemacht hatte und die am Ende des Abends leer war und mir ein schlechtes Gewissen bereitete. Ich ging mit einem guten Gefühl und ein wenig zu beschwipst ins Bett an diesem Abend. Der nächste Tag wurde ein wenig hektischer, und ich war dankbar dafür. Mit einem Haufen kleiner Aufgaben wurde ich konfrontiert. Hier und da wollten Kollegen etwas, Schüler suchten mich auf mit Problemen, die für sie durchaus belastend und teilweise schwerwiegend und für mich leicht zu lösen waren. Ich hatte das Gefühl, gebraucht zu werden und eine sinnvolle Arbeit zu leisten, die etwas bewirkte und zu etwas führte. Was wollte man mehr? Um halb drei verließ ich die Schule, war müde, hungrig, erschöpft, aber auch zufrieden. Ich hatte gute Arbeit ...
... geleistet und viel geschafft. Als ich an meinem Auto stand, die Taschen auf den Rücksitz gewuchtet hatte und schon die Hand an der Fahrertür hatte, war sie da. Ich erschrak, als sie die Hand auf meine Schulter legte und mich umdrehte. „Ich habe auf Sie gewartet. Seit eins!" „Oh!", was sollte ich sagen? Ich hatte das nicht gewusst. Es war nicht ungewöhnlich, dass ich länger an der Schule blieb, um dort zu arbeiten. „Das tut mir leid, ich wusste nicht, dass ..." „Seien Sie still" Liz packte mich an der Hand und zog mich in das Gebüsch hinter dem Lehrerparkplatz. Ich folgte ihr, ganz perplex. Sie schien wütend. Was hatte ich falsch gemacht? Wir hatten keine Verabredung oder so gehabt. Wenn sie so lange auf mich gewartet hatte, dann war das doch nicht meine Schuld. Wie hätte ich das wissen können? Die Äste klatschten gegen meine Stirn, als wir durch einen ausgelatschten Weg liefen. Ich wusste, dass die Schüler hier immer heimlich rauchten, man munkelte, dass hier Drogen verkauft oder konsumiert würden. Manche Kollegen berichteten von süßlichem Rauch, der aus der Ecke aufstieg. Ich konnte dazu nichts sagen. Meine Drogenerfahrungen gingen gegen null. Ich sah nur den Müll, die zerknüllten Trinkbecher. Kein sonderlich idyllischer Ort. Sie zog mich bis in die hinterste Ecke, drehte mich um und schubste mich gegen die Bretterwand des angrenzenden Grundstücks. Ich knallte mit Wucht dagegen, dass meine Schulterblätter schmerzten und die Wand bedrohlich nachgab und ...