1. Ich Wünschte...


    Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM

    ... Wange hinunter und ertrank im Stoff meiner Couch.
    
    Ich ließ mich fallen, fallen, fallen.
    
    Liz schwieg, und ich versank in mir und hatte plötzlich dieses Lied der Smashing Pumpkins im Kopf.
    
    Who am I to need you when I'm down
    
    And where are you when I need you around?
    
    Your life is not your own
    
    And all I ask you
    
    Is for another chance
    
    Another way around you
    
    To live
    
    Once again
    
    Who am I to need you know
    
    To ask you why
    
    To tell you now
    
    To deserve your life and sympathy
    
    You were never meant
    
    To belong to me
    
    Es wurde mir erst nicht bewusst, weil ich so versunken war in meiner Trance, dann aber spürte ich doch, wie ihre Hände immer wieder zwischen meinen Pobacken verschwanden, wie sie vorsichtig hinunter glitten, zwischen meine Beine.
    
    Ein seltsames Gefühl der Scham überkam mich. Ich ließ es geschehen. Ließ es auch geschehen, dass sie meine Beine etwas auseinander schob und mich nun immer offensichtlicher dort streichelte. Sanft, fast schon unschuldig. Ich spürte, wie ihre Finger mein Geschlecht berührten, ich spürte auch, wie sich eine andere Wärme in meinen Hüften entwickelte. Nicht die widerliche Hitze der Schmerzen, sondern eine weiche Wärme, eine schöne, eine wunderbare. Ich spürte, wie ich feucht wurde, ich spürte ihre Finger dort, die Feuchte sehnte sich danach, ihre Finger aufzunehmen.
    
    Immer noch in der Trance glitt ich in einen anderen Zustand, öffnete meine Beine nun ihrer Bewegung und ließ mich treiben, konzentrierte alles ...
    ... auf ihre Finger, hörte den Nerven dort an meinen Schamlippen zu, die aufgequollen waren und keinen Hehl daraus machten, was sie wollten.
    
    Ein leises Stöhnen entfuhr mir, als ihre Hand die gesamte Spalte durchfuhr. Zärtlich spielten ihre Finger nun zwischen meinen Beinen, fanden meine Klitoris, erfühlten sie zwischen Daumen und Zeigefinger, streichelten darüber.
    
     Die Bewegungen waren nun so anders. Alles Rohe, alles Brutale war verschwunden.
    
    Wie konnte das sein? Wie konnte ein Mensch so unbarmherzig sein und in der nächsten Minute so sanft und mitfühlend? Es fühlte sich fast übermenschlich an, was sie da mit mir anstellte. Ich war in diesem Moment nicht nur verliebt in sie, ich war ihr ergeben. Hätte sie etwas von mir verlangt, ich hätte es ihr gewährt. Ich hätte ihr alles gewährt. Ich hätte ihr mich geschenkt. Und das, nachdem sie mich wenig zuvor so misshandelt hatte.
    
    Wie eine Medizin breitete sich das wohlige Gefühl zwischen meinen Schenkeln aus, und was ich nicht für möglich gehalten hatte, es vertrieb die Schmerzen. Wie eine Armee edler Ritter die Horde Unholde und Trolle vertrieb.
    
    Ich ließ mich tiefer fallen, ich seufzte vor Glück und ließ es über mich kommen. Und was dann schließlich aus der Gnade ihrer Finger über mich kam, war etwas, das mit dem Wort Orgasmus oder Höhepunkt nicht richtig eingefangen werden konnte. Es war wie die Erlösung, ein religiöses Gefühl, es war rein und makellos. Es war wie eine Medizin, aber eigentlich mehr wie eine Droge. Ein ...
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