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Ich Wünschte...
Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM
... wusste ich sofort, was Liz dort in der Hand hielt. Es war die Fliegenklatsche, die ursprünglich ich hatte besorgen sollen. Ein billiges Teil mit einem schwarzen Heft und einer gelben Schlagfläche aus Plastik. Nicht einmal einen Euro, hätte ich vermutet, hatte das Teil gekostet. Aber das Geräusch, das es machte, als es mit voller Wucht geschlagen wurde, war beängstigend. Eine Gänsehaut ergoss sich über meinen Rücken. „Ich werde Ihnen Ihren Platz zeigen!" Die Stimme war noch kälter als zuvor schon. „Sie haben die Wahl. Ich habe Handschellen dabei, die waren nicht ganz billig, aber das war es mir wert. Mit denen kann ich Sie an diesen schicken Couchtisch fesseln. Oder Sie sind ein braves kleines Mädchen und legen sich freiwillig darauf und halten still. Sie haben die Wahl!" Da war nun also die Situation. Da war die Fliegenklatsche, da waren die bevorstehenden Schmerzen. War da meine Gelegenheit, meine Stimme zu erheben und meine Bedenken zu artikulieren? Ich schwieg. Ich hätte etwas sagen sollen, aber ich schwieg. Vielleicht, weil ich die Optionen abwägen wollte. Handschellen oder still halten. Ich war mir schnell sicher, was es sein sollte. Der Gedanke, von ihr gefesselt zu werden und vollkommen schutzlos zu sein, missfiel mir in diesem Augenblick. Ich wollte zumindest ein wenig Kontrolle behalten. Auch wenn ich zugeben musste, dass ich beim Masturbieren Phantasien dieser Art gesponnen hatte. Mit mir an das Bett gefesselt, ihren Streicheleinheiten ...
... schutzlos ausgesetzt zu sein. Aber hier ging es um Schläge, und das war etwas vollkommen anderes. „Ich verzichte auf die Handschellen", antwortete ich trocken. „Na, na, na! Das reicht mir aber noch nicht. Das ist doch ein Privileg, das ich Ihnen gewähre. Sie sollten da ein wenig höflicher sein!" Ich verharrte immer noch auf dem Boden und war froh, dass ich ihr nicht ins Gesicht schauen musste. „Ich danke dir vielmals, dass du ich nicht an den Tisch kettest und mir die Wahl lässt." „Ich danke dir vielmals!" Sie äffte mich wieder nach. „Ach, Sie sind mir eine! Aber ich bin mir sicher, dass ich ihr Gehabe ganz schnell aus Ihnen raus prügeln kann. Wollen wir wetten?" Ich schwieg. „Und jetzt runter mit dem Bademantel und auf den Tisch. Und zwar so, dass der dicke Arsch schön in die Luft zeigt!" Wieder so eine Beleidigung meines Körpers. Aber ich gehorchte. Ich stand auf, ließ den Bademantel von meinen Schultern gleiten und legte mich auf den Tisch. Das kalte Metall ließ meine Haut erschrecken und meine geschundenen Brustwarzen begannen bei der Berührung sich gleich wieder zu melden. Es war eine ungewohnte, eine unangenehme Position und eine, die, da war ich mir sicher, erniedrigend aussah. Ich rutschte hin und her, um mich ein wenig auf dem Platz einzurichten. „Mannomann, Sie haben ja echt einen dicken Arsch, wenn Sie so da liegen! Aber mir ist es recht, dann muss ich nicht so genau zielen!" Ich hörte, wie sie einen tiefen Schluck aus der Bierflasche ...