1. meine Lebensbeichte


    Datum: 12.09.2019, Kategorien: Macht / Ohnmacht

    ... ich atmete erst wieder, als ich auf der kleinen Treppe zum Büro war.
    
    Oben erwartete mich der Boss mit einem breiten Grinsen: „Na, wie war es?“
    
    Ich schluckte, brachte keine Antwort hervor, stellte nur das Tablett auf den Schreibtisch und schaute verlegen auf den Boden.
    
    „
    
    Na, kopfhoch, Mädchen“, versuchte der Boss mich zu trösten. „Du warst doch prima. Die Scham am Anfang ist ganz was normales. Du hättest die Mira beim ersten Mal sehen sollen. Als sie ihre riesen Möpse vor den Gästen frei machen musste, da wäre sie am liebsten rausgerannt. Und du, du hast es sogar völlig nackt geschafft. Nun trink erst Mal einen.“
    
    Er hielt mir ein Glas entgegen.
    
    Ich zögerte: „Eigentlich trinke ich so etwas nicht.“
    
    Er grinste über das ganze Gesicht: „Den musst du trinken, das gehört mit zum Geschäft.“
    
    Vorsichtig griff ich zum Glas.
    
    „Prost, Mädchen“, lachte er und trank das Glas mit einem Zug leer. Dann schaute er mich erwartungsvoll an.
    
    Vorsichtig setze ich das Gals an und nippte ein wenig.
    
    „Das ist ja Apfelsaft!“, entfuhr es mir.
    
    Der Mann lachte. „Natürlich ist das Apfelsaft! Für die Gäste ist das aber Whisky, O.K.? Wenn du an einem Abend alles trinken würdest, was dir die Leute so ausgeben, dann wärst du ein Fall für die Intensivstation. Also, während der Arbeit herscht absolutes Alkoholverbot, klar?“
    
    Ich nickte.
    
    „Du darfst auch nicht angetrunken zur Arbeit erscheinen. Wann willst du anfangen? Morgen?“
    
    „Ja, schon“, antwortete ich, meiner ...
    ... Entscheidung gar nicht mehr so sicher.
    
    „Gut, dann machen wir gleich den Vertrag“, nagelte er mich fest. „Gib mir mal deinen Ausweis!“
    
    Der Ausweis war in meiner Handtasche, die lag auf dem Stuhl, bei meiner Kleidung. Mir wurde wieder bewusst, dass ich nackt war, aber das störte mich nicht, nein, eher ein warmes Gefühl durchzog meinen Körper, ich genoss meine Nacktheit!
    
    Auch der Mann schien die Situation zu genießen, denn er lächelte mir wohlwollend zu, als ich ihm den Ausweis reichte. Doch dann stutzte er:
    
    „Mädchen, du bist ja erst siebzehn!“
    
    Ich schaute ihn entgeistert an, was hatte das denn damit zu tun?
    
    „Für den Job musst du schon 18 sein“, klärte er mich auf und drehte dabei meinen Ausweis unschlüssig in der Hand. Ich sah schon all meine Fälle dahinschwimmen.
    
    „Ich nehme an, du willst den Job haben, oder?“
    
    Natürlich wollte ich ihn, deswegen war ich doch hier!
    
    „Nun setzt dich mal und füll das Blatt hier aus, ganz wahrheitsgemäß. Und wenn du bei deinem Geburtsdatum angekommen bist, dann warte bitte mit dem Weiterschreiben.“
    
    Etwas verunsichert setze ich mich vor ihm an den Schreibtisch. Da war nicht viel zu schreiben, Es war eigentlich nur eine kleine Karte mit der Überschrift:
    
    „Gesundheitspass“
    
    Ich hatte schnell alles geforderte geschrieben und schaute den Mann erwartungsvoll an.
    
    „Also Cora. Du bist im September geboren, im 9. Monat also. Die Neun sieht doch so ähnlich aus wie die 4, also wie der April. Wenn du im April geboren wärst, dann wärst du ...
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