1. Der Kurzschluss


    Datum: 20.08.2019, Kategorien: Sex bei der Arbeit,

    ... oder morgen kommen.", dies sagte ausgerechnet die Hübscheste, die mir wegen ihres kurzen Sommerkleides schon ins Auge gefallen war. Ich hätte mich schon längst zu erkennen geben müssen, aber ich wollte wissen, wo sie mit ihren Wurstfingern noch überall herum gefummelt hatten. Einer meinte, er hätte die Interfacekabel der PC's untersucht. Oh Mann, das ist, als wenn ein Hund Bauchweh hat und Du überprüft die Leine. Ein Anderer sagte, er hätte auch die Mainframe-Karten getauscht, jetzt wurde es schon interessanter. Das hätten sie mir in der Firma nie zugegeben. Ihm gehörten die Hände abgehackt!
    
    Die Schimpferei ging weiter und ich erwartete keine Neuigkeiten mehr. Als dann einer wieder über mich als "wohl zahn- und haarloser Rentner mit Krückstock" betitelte, war es genug: "Und ich hoffe, sie haben mit Ihren stümperhaften Untersuchen nicht die Power supply beschädigt, denn dann würde ich Ihnen mit dem nicht vorhandenen Krückstock einen über Ihre Rübe geben, nachdem ich die Rechnung an Sie ausgestellt habe, für Ihr Dilettantentum." Irgendwann platzt eben auch mir der Kragen, aber Erfolg, denn nun hatte ich ihre Aufmerksamkeit: "Ich darf mich vorstellen? Xxxxxxx von der xxx, Ihrer Firma, Diplomingenieur in Rente."
    
    Totenstill an dem Tisch, außer der Hübschen, die sich kaum einkriegte vor Lachen: "Endlich mal Einer, der Dir Paroli bietet. Mach den Mund zu, Alex." Die Schrecksekunde am Tisch löste sich, wandelte sich in Ungläubigkeit: "Sie sind ja doch kein Greis!", sagte dann ...
    ... dieser Alex und die Hübsche bekam sich kaum noch ein: "Nein, das ist ein Mann, wie Du wohl nie einer werden wirst.", Ola, ich mochte sie immer mehr, nicht nur wegen ihres Aussehen, sondern nun auch wegen ihrer Meinung.
    
    "Dann werde ich mir das Sorgenkind mal ansehen und wehe, da hat einer an den wichtigen Komponenten rumgespielt.", mein Blick ging zu diesem Alex. Ich zahlte und ging aus der Kneipe heraus, als mir kurz danach die Hübsche ihren Arm unter meinen einharkt: "Ich heiße übrigens Susi und liebe ältere Leute, die wissen, was sie tun." Es tat gut, sie zu spüren, auch wenn sie meine Tochter sein konnte. Die Anderen folgten. Ich erkannte das Gebäude sofort, auch wenn es eine neue Fassade hatte. Auch drinnen war alles verändert, aber der Technikraum war immer noch am gleichen Ort. Die Anderen gingen alle zu ihren Arbeitsplätzen, als ich mir die Steuereinheit ansah. Was waren das für Zeiten, als dies hier ein Neubau war, als ich sie installierte, überall lag Bauschutt herum. Jetzt waren hier Teppichböden ausgelegt, alles tapeziert. Ich öffnete die vordere Türe der Einheit. Mein erster Blick ging zur Mainframekarte. Und die obere Lampe, die für Power steht, war aus. Oh nein, nicht so einfach, ich wollte doch noch Susi zumindestens etwas kennen lernen, oder so.
    
    Ich folgte dem Stromkabel, das neben der Türe in der Steckdose klemmte, alles in Ordnung, auch die externe Sicherung daneben war ok. Also zurück zur Karte, dort sah ich, das die Überspannung zugeschlagen hatte, ...
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