1. Der Kurzschluss


    Datum: 20.08.2019, Kategorien: Sex bei der Arbeit,

    ... Nacht.
    
    Am nächsten Tag fuhr ich los, wir waren jahrelang verheiratet, da genügte ein intensiver Kuss und das Versprechen, es sexuell nicht zu übertreiben, sowie gut Glück für meine Arbeit.
    
    Wohlgelaunt fuhr ich mit dem Wagen Richtung Leipzig, ungefähr 500km immer nur Richtung Osten. Ich freute mich auf die offenen Sachsen, in Westdeutschland wurden die Leute teilweise dekadent und hochnäsig gegen die Ostdeutschen, die ich, wie ich fand, natürlicher geblieben waren.
    
    Gut, das zweite Manko fand ich, als ich den Ostäquator überfuhr, die Landstraßen wurden mieser. HALLO DEUTSCHLAND! Es gibt auch Landstraßen zu sanieren, nicht nur die nach aussen wirkungsvolleren Autobahnen. Aber die Landschaft entschädigte wieder, keine Betonwände, die sich Schallschluck nennen, nur weites Land, richtige Natur. Herrlich. Ich wünschte mir wieder mein altes Cabriolet zurück, in der Stadt aber untauglich.
    
    Ich fuhr weiter Bundesstraße, auf eine halbe Stunde kam das mir nicht mehr an. Fuhr weiter durch Gebiete mit flachen, freien Flächen, bei uns selten geworden. Obwohl ich Hunger verspürte, ließ ich alle Gasthöfe links liegen, fuhr bis Leipzig durch, direkt ins Hotel. Natürlich war da schon die Küche zu, aber ich wollte auch woanders etwas essen. Ich hoffte, es gab ihn noch nach all den langen Jahren, eine Wurstbude, wo ich die beste Currywurst meines Lebens gegessen hatte. Sie war so gut gewürzt, das einem noch 10 Minuten nach Verzehr der Mund aufstand, so scharf war sie, aber nicht ...
    ... unangenehm, das man Sodbrennen nachher bekam. Die Imbissbude gab es noch, das Personal war natürlich neu und ich hoffte, das die das Rezept übernommen hatten. Ich bekam meine Wurst und war enttäuscht. Nix bleibt eben so erhalten, wie es mal war, ob es gut oder schlecht war. Aber der Hunger trieb es hinein. Ich brauchte kein Auto mehr fahren, also ab und das berühmte Leipziger Gosebier trinken. Dies ist nur was für Männer, mit einem besonderen Geschmack. Es gibt hier eine Kneipe, die innen eingerichtet war wie im Mittelalter und auch das Personal trug Kleider aus der Zeit. Hier gab es auch das Gose, das ich mir jetzt munden lassen wollte.
    
    Das erste Bier lief dank Currywurst nur so herunter, das Zweite stand schon vor mir, als Kollege "Zufall" mir, wie so oft im Leben half. Ich belauschte ein Gespräch von 5 jungen Leuten, so zwischen 25 und 30 Jahren, die sich fürchterlich über einen Ausfall aufregten. Von turmhohen Aktenbergen und nicht aufzuholender Arbeit wurde geredet. Man kannte das, und wenn alles wieder lief, wurde garantiert erst einmal Pause gemacht. Sie sprachen garantiert von der Geschäftsstelle meiner alten Firma. Man muss dazu erklären, das sie an den Computern Eingaben machten und diese über eine Steuereinheit und Postleitung auf den Großrechner in Köln zugriffen und diesen updaten, grob erklärt. Und die Gespräche gingen weiter: "die sollen ja einen alten Knacker irgendwo in der Pampa gefunden haben, der das Problem löst. Lass uns doch mal abwarten, soll ja heute ...
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