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Der Bademeister 7v9
Datum: 06.11.2017, Kategorien: Betagt,
=== Vorwort _ Es ist an der Zeit, meinen Nachlaß zu ordnen. Aus den verschiedensten Gründen standen meine Geschichten auf unterschiedlichen Seiten mit wechselnden Pseudonymen. Nun möchte ich die Arbeit von Jahren bündeln. Eine Nachbearbeitung findet nur rudimentär statt. Alle Personen in dieser Geschichte sind über 18 Jahre alt. © 2006 - 2007 === Felix schaute den Nasenklammern nach, die eine nach der anderen in der Damendusche verschwanden. Erfahrungsgemäß hatte er nun eine gute halbe Stunde Zeit, bis die Luft rein war und er im Damenbereich nach dem Rechten schauen konnte. Also ging er in den Aufenthaltsraum, holte seine Taschenlampe und marschierte in den Herrenbereich, wo er jeden Raum kontrollierte. Als er die letzte Tür geschlossen hatte, schaute er auf die Uhr. "OK, eine Zigarettenlänge gebe ich ihnen noch, dann ist Feierabend", dachte er und schaute aus dem Fenster. Unter ihm auf dem Parkplatz sah er die Aliens, die inzwischen wieder wie ganz normale Frauen aussahen, wie sie sich gegenseitig verabschiedeten und in die Wagen stiegen. Die Jüngeren schwangen sich auf ihre Räder, und zwei standen schon gegenüber an der Haltestelle und warteten auf den Bus. "Hallo ... HALLO!!!", rief er in die Damendusche hinein, aber nichts rührte sich. Er ging durch den Gang und schaute abwechselnd nach links und rechts in die Kabinen. In einer lief noch das Wasser und er drehte den Hahn fester zu. Ein paar Kabinen weiter hing am Wasserhahn ein Bikinioberteil. Felix ...
... schüttelte den Kopf. "Unvorstellbar, was die Leute alles liegen lassen", dachte Felix und nahm das Oberteil mit. Es gab im Büro extra einen Schrank, in dem die Fundstücke gesammelt wurden und dorthin würde er das Fundstück gleich legen. In den Toilettenraum schaute er nur kurz hinein, und als er sich sicher war, daß sich hier niemand mehr aufhalten würde, schloß er die Tür hinter sich. Die ganze Zeit mußte er an Sky denken, und noch immer überkam ihn ein Heiterkeitsgefühl, wenn er an ihr Gespräch dachte. "So ein verrücktes Huhn!", grinste er in sich hinein. Seine Tasche unterm Arm ging er zum Seitenausgang, schloß auf, und hinter sich wieder zu. Mit der Hand fuhr er in seine Jackentasche, wo sich der Wagenschlüssel befand ... beziehungsweise befinden sollte. "Mist", murmelte er leise. Dann fiel ihm wieder ein, daß er den Schlüsselbund ja seit kurzem nicht mehr in der Jacke ließ, sondern im Spind einschloß. Also ging Felix wieder zum Seiteneingang, betrat das Bad und ging den langen Gang zum Büro hinunter. Routinemäßig schaute er durch die große Glasscheibe, die das Büro von der Schwimmhalle trennte. "Habe ich da nicht gerade was gesehen?", dachte er. Er wollte sich schon umdrehen und wieder gehen, da sah er es erneut. Ein schwacher Schatten im diffusen Licht der Notbeleuchtung. Dort hinten, wo der Ruhebereich begann. "Das muß ich mir aber noch mal anschauen", sagte er zu sich selbst und öffnete die Tür zur Halle. * Als er den halben Weg gegangen war, fiel ...