1. Als Masoschwein im Sklavenhimmel 18


    Datum: 23.05.2019, Kategorien: Schwule Autor: byikarus2punkt0

    Teil 18: Plan
    
    Bruno hatte Angstschweiß auf der Stirn. Die Panik stand ihm ins Gesicht geschrieben. „TUT DOCH WAS!!", jammerte er voll Verzweiflung. „Bitte tut was...!" Er fühlte sich als ob ihm jemand den Schwanz abgebissen hätte. Bruno konnte wunderbar leiden und neigte dazu, alles etwas zu dramatisieren. Der blaue Fleck war nicht mehr größer geworden, aber schön sah er wirklich nicht aus. Ausgerechnet vorne, über der Schwanzwurzel, war der Bluterguss deutlich zu sehen.
    
    Die drei Meister standen vor ihm, und Orkan warf auch einen verstohlenen Blick auf den verunstalteten Schwanz. Bruno hielt ihn immer noch in der Hand und betrachtet ihn ungläubig. Jetzt trat Niels vor und streckte seine Hand nach Brunos Riemen aus.
    
    „Darf ich? Ich war mal Krankenpfleger, ich kenne mich aus. Mach dir keine Sorgen Bruno. Das kriegen wir schon wieder hin." Er klopfte ihm aufmunternd auf die Schulter.
    
    „Ja, ... meinst du wirklich? Aber es sieht so schlimm aus. Meinst du nicht, wir holen besser einen richtigen Arzt?", fragte Bruno mit leiser Stimme.
    
    Niels hatte inzwischen das ramponierte Körperteil vorsichtig in die Hand genommen, betastete es sanft, drehte es vorsichtig hin und her und sah es sich genau an. Er drückte sachte auf den Bluterguss und fragte: „Tut das weh, Bruno?"
    
    Bruno schüttelte mit dem Kopf. „N-nein, ... eigentlich nicht."
    
    Niels drückte etwas fester. „Und das?"
    
    Wieder schüttelte Bruno den Kopf, und sah gespannt bei der Untersuchung zu.
    
    Jetzt nahm Niels  den ganzen Schwanz in die Hand und machte vorsichtige Wichsbewegungen. Er sah Bruno an. „Und jetzt? Hast du da so ein pochendes Gefühl im Schwanz. So als ob es richtig von innen klopft?"
    
    Bruno lauschte angestrengt in seinen Schwanz hinein, der sich aber eigentlich ganz normal anfühlte. „I-ich weiß nicht. ... Da ist so ein komisches Drücken. Aber ein Pochen fühle ich eigentlich nicht. Aber auch so ein Ziehen! ... Ist das schlimm???"
    
    „Nein Bruno, im Gegenteil! Da hast du richtig Glück gehabt. Das Drücken kommt von meiner Hand. Und wenn es pochen würde, hieße es, dass es ein größeres Blutgefäß erwischt hätte. Aber da es nicht weh tut, wenn ich drauf drücke, und es nicht pocht, brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Das geht wieder weg, und es wird nichts zurück bleiben!"
    
    Niels klang zuversichtlich und überzeugend. Bruno beruhigte sich allmählich, hatte aber immer noch Zweifel. „Oder pocht da doch was? So ein bisschen was spüre ich, glaube ich, doch. So ein ganz leises Pochen. Doch, da pocht was! Ein bisschen nur, aber es pocht!"
    
    So viel Angst hatte er nicht mehr gehabt, seit er sich als Kind einmal beim Teig schlecken böse verletzt hatte. Der kleine Bruno hatte es nicht abwarten können, und seinen Finger in die Schüssel gesteckt, während seine Mama noch am Rühren gewesen war. Mit dem Rührfix! ... Es hatte ihm die halbe Fingerkuppe abgerissen, furchtbar geblutet, und den Teig hatte man wegschmeißen können. Sie waren mit dem brüllenden Bruno zum Arzt gefahren, wo er -- ...
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