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Anita und wir Episode 02
Datum: 28.02.2019, Kategorien: Erotische Verbindungen
... wies auf das Tablet. "Ich bin auch süchtig nach deiner Stimme und deinem Lächeln." Ich holte erst einmal tief Luft. Dann fiel mein Blick auf Anita. Sie kniete immer noch mit gesenktem Kopf. Kein Muskel bewegte sich an ihrem Körper. "Anita", sagte ich, doch sie regte sich nicht. "Anita, schau mich an." Ihr Kopf hob sich, und sie strahlte mich an wie ein Kind den Weihnachtsbaum. "Was soll das alles?" Sie sagte nichts, nickte nur zu dem Tablet hin. "Willst du dich nicht lieber richtig hinsetzen?" Sie schüttelte den Kopf, dann senkte sie ihn wieder Schulterzuckend ließ ich das Video weiterlaufen. "Wir haben uns im Park getroffen, und sie hat mir ihr Leid geklagt. Dass sie in dich verliebt ist, und sie denkt, dass auch du sie mehr liebst als nur als eine Tochter. Wie offen ihr miteinander umgeht, dass ihr keine Geheimnisse voreinander habt, oder zumindest bisher hattet. Wie sehr sie fürchtet, dass euer Verhältnis zu Bruch gehen könnte, wenn sie sich dir anvertraut. Ich habe sie gefragt, wieso sie mir von allen Menschen vertraut. Und sie hat gemeint, du wärst auch in mich verliebt, würdest es aber nicht zugeben." Ich drückte wieder auf Pause. Hatte ich mich tatsächlich in Anita verliebt? Meine Augen huschten zwischen ihr und Jessica hin und her. Ich hatte natürlich Anita ihr gegenüber erwähnt, hatte geschildert, wie schnell sie sich im Büro eingelebt hatte, wie froh ich war, jemanden zu haben, der mir meine Wünsche von den Augen ablas. Es ...
... mochte tatsächlich für meine Tochter so geklungen haben. Aber in dem Fall, wäre es für sie nicht folgerichtiger gewesen, auf die Frau eifersüchtig zu sein, die ihr den Geliebten wegnehmen wollte? Stattdessen hatte sie diese Frau ins Vertrauen gezogen. "Jessica, ich liebe dich", musste ich nun sagen, nein flüstern. Doch sie hatte es gehört, und drückte mich fester an sich. "Lass weiterlaufen", sagte sie. Ich blickte ihr ins Gesicht. Vorfreude und Lust ließen ihre Augen strahlen. Wusste sie, was Anita vorhatte? Ich drückte "Play". "Also habe ich zu ihr gesagt, dass ich mir die ganze Sache durch den Kopf gehen lassen würde. Sie fiel mir um den Hals, drückte sich an mich, und küsste mich. Nicht wie eine Freundin, sondern wie eine Geliebte. Dann lief sie weg. Ich raste heim, und hatte nun zwei Bilder für meine Phantasien. Irgendwann in dieser langen Nacht voller einsamen Sex dachte ich mir, wie es wohl wäre, wenn die beiden Menschen, die sich so liebten, aber nicht zusammenkommen durften, jemanden zwischen sich hatten, den sie beide ohne Reue lieben durften. Jemanden, der sich ihnen so vollständig hingeben würde, dass er — oder sie — nur ein Werkzeug war, ein Verbindungsstück. Ich habe euch — ich hoffe Jessica hört zu — erzählt, dass ich Psychologie studiert habe. Ich habe euch nicht erzählt, wie wir die Hypnosetechniken aus dem Studium damals benutzt haben, um uns für schriftliche Prüfungen in Trance zu versetzen, wo wir alles um uns her vergaßen ...