1. Total Untervögelt - der Wolkenbruch


    Datum: 27.02.2020, Kategorien: 1 auf 1,

    ... wie Jasmin war, sah sie verdammt erotisch und verführerisch aus. Ohne BH wäre die ganze Situation noch fataler und erotisch delikater gewesen, denn die zweite Haut auf ihr, die erweckte schon gewisse Erinnerungen an die erste. Erinnerungen sehr wohl gepaart mit begründeter Sehnsucht. Eine Tatsache, die ich einfach nicht abstreiten konnte und in dem Mo-ment auch gar nicht wollte.
    
    Vor allem ihre großen Titten, welche meine jetzige Freundin nicht aufzuweisen hatte ... da war schon was dahinter! Aber - man kann ja wirklich nicht alles haben, schien ich mich ein wenig schal zu trösten. Hoch hängende Trauben - die sind bekanntermaßen ganz besonders sauer, wusste ja schon der schlaue Fuchs. Aber besser stramme Brüste als ... hängende ... nicht Trauben eben, kannte ich sehr wohl die Kehrseite der Medaille.
    
    Und ich ... ich biss mir ein wenig auf die Zunge, um nicht die falschen Worte von mir heraus sprudeln zu lassen. So leicht wäre es jetzt gefallen, wenn sie meine Freundin wäre, kam ein Bedauern in mir auf. Vor allem ... ihr ja den naheliegenden Vorschlag zu unterbreiten, ob sie denn nicht aus dem nassen Zeug heraus schlüpfen wollte.
    
    Sch... schade ... in der Tat!
    
    Jasmin lächelte schief und seufzte, was auch immer das alles be-deuten mochte. Wenn sie um einiges mehr wusste, was wann pas-siert war, dann hätte sie wohl kaum so reagiert, sagte ich mir. Dann hätte sie mir vielleicht eher die Augen ausgekratzt als hier eine doch in gewisser Hinsicht verführerische Show ...
    ... abzuziehen. Das wäre etwas gewesen, was einer Kathy auf jeden Fall zugetraut werden musste ... nicht aber doch ... Jasmin. Und selbst wenn die beiden darüber auch geredet hätten - so ein durchtriebenes Luder wie Kathy war Jasmin ganz sicher nicht. Da war sie nicht der Typ dafür und ... nein ... erneut ein schales und leicht saures Grinsen, das ich aufzog. Ein Hauch von Bedauern, dass wir nicht mehr beisammen waren - vor allem eben auch von dem Aspekt her getriggert, dass ja zwischen Kathy und mir die nächsten zwei Tage nichts laufen würde.
    
    Eigentlich hätte mir das eine Warnung sein sollen oder erst recht ein schlechtes Gewissen machen, sagte ich mir, aber kein diesbezügliches Gefühl stellte sich in mir ein. Eher fast im Gegen-teil entstanden eindeutige andere Gefühle, die ich aber nicht zeigen oder aufkommen lassen durfte. Das mit der zweitägigen regelbedingten Enthaltsamkeit hatte schon seine Richtigkeit. Und der Kegelabend von Gertrauds Mann war auch nicht gerade morgen ... also doch ein Vorstadium von Untervögelung: Selbst wenn ich dieses Gefühl fast nicht mehr zu kennen glaubte.
    
    Mit anderen Worten hätte man es auch sehr einfach so formu-lieren können. Es war natürlich stets eine Frage der Frequenz und des Abstandes zwischen zwei geilen Ficks: Und wenn das früher, wie ich mit Jasmin noch zusammen war, sogar Wochen gewesen sein konnten, so hatte sich diese Distanz nun sehr verkürzt. Und zwei Tage waren schon verdammt viel, musste ich mir eingestehen.
    
    Der langen Rede ...
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