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Ich Wünschte...
Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM
... gewaltsam. Wie ein Raubtier sich in sein Opfer verbeißt. Ihre Zunge drängte hervor, stieß in meinen Mund. Ich spürte die Kraft selbst in ihrer Zunge, die sich gegen meine drückte. Sie verschlangen sich ineinander, aber es war ihre, die die Richtung und die Bewegung vorgab, und meine Zunge konnte nur symbolischen Widerstand leisten. Sie hatte ihr nichts entgegenzusetzen. Liz drückte meinen Kopf gegen die Bretterwand, unsere Oberkörper aneinander gepresst wanden sich, und ich glaubte ein Reißen zu hören oder zu spüren, als würde mein Blouson von einem Nagel zerrissen. Was kümmerte es? Ich spürte, wie sie schwer auf mich atmete, durch die Nasenflügel schnaubend wie ein Stier. Immer wieder ihre Lippen, die mit meinen rangen, mit weit geöffneten Mündern. Einmal klickten unsere Schneidezähne gegeneinander, dass ich Sorge bekam. Ihre Fäuste hatten erst mein Revers umkrallt, nun glitten sie roh über meinen Körper, umarmten mich, folgten den Linien meines Körpers, aber ohne Erkenntnisgewinn, sondern in erratischer Suche nach irgendeiner Erfüllung. Meine Arme hielt ich starr an meinem Körper, folgsam und passiv, um ihren Händen nicht im Wege zu sein. Sie schob mich den Zaun entlang in unserem Kuss, ich stolperte, hoffte, dass sie mich fangen würde, aber wir waren zu verschlungen, um uns mit Gravitation aufzuhalten. Ich knickte ein, und sie folgte mir, war über mir. Mein Knie fiel auf eine feuchte Stelle im Boden, ich dachte an den Flecken auf meiner hellen Hose, ...
... ob er wieder heraus ginge und daran, dass ich noch viel mehr solcher Male auf meiner Kleidung haben wollte. Liz könnte sich mit mir hier wälzen. Oh täte sie es doch! Ich würde jeden Fleck mitnehmen als stolzes Zeichen dessen, was sich hier abgespielt hatte. Welch irrsinniger Gedanke in diesem Moment. Halb hockten, halb lagen wir an diesem Zaun, meine Beine unangenehm gespreizt. Ich ignorierte das Ziehen in meinen Schenkeln, dafür spürte ich ihre Hände an meinem Hals. Mal griffen sie zu, dann ließen sie wieder locker, suchten sich eine andere Stelle, griffen wieder. Ihr Knie lag irgendwie zwischen dem Dreieck, das meine Schenkel bildeten, auch in einer unvorteilhaften Position. Ich wünschte, dass es weiter vordrang, mich berührte, wo ich es brauchte. Ich versuchte mein Becken vorzudrücken, doch ihr gesamtes Gewicht lastete auf mir, sodass ich mich nicht mehr bewegen konnte und meine Bemühungen keine Frucht trugen, höchstens ungelenk aussahen. Das hier hatte nichts mehr von der Choreographie eines Films. Hier war nichts mehr manieriert oder stilisiert. Als sie sich von mir löste und aufstand, blieb ich in meiner unangenehmen Position verharren. Es schien mir richtig, ich richtete nur ein wenig meine verrenkten Glieder, mehr nicht. Ich wollte, dass sie auf mich hinab sah in meinen Kleidern, die verknittert, verrutscht und verdreckt waren. Sie sollte über mir stehen und auf mich herabblicken. Sie sollte spüren, was gerade geschehen war. Und ich wollte sie ...