1. Ich Wünschte...


    Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM

    ... gefunden?"
    
    Sollte ich darauf antworten? Erniedrigend und falsch. Das waren meine Gedanken. Konnte ich die aber so äußern? Ich sagte nichts.
    
    „Es hätte mich interessiert, ob Sie so was mitmachen. Aber ich fand es dann doch eine doofe Idee. Sie sind kein Hund für mich. Ich weiß nicht, was Sie sind. Keine Ahnung, was das hier überhaupt werden wird. Ich meine, ich will ehrlich sein. Ich habe so was noch nie gemacht. Vielleicht machen Sie ja ständig solche seltsamen Sachen. Dann würde ich Sie enttäuschen. Aber Sie wissen ja, worauf Sie sich einlassen. Haben Sie so was schon gemacht?"
    
    „Nein."
    
    „Na, dann sind wir ja auf einem Level. Also, keine Hundesachen für den Anfang. Wir werden sehen, wie es weiter geht. Vielleicht macht es mir ja Spaß, Sie für mich bellen zu lassen. Irgendwann."
    
    Ihre Offenheit überraschte mich. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht mit solch einer offenen Reflexion. Es war keine Enttäuschung, die sich in mir breit machte, aber die Anspannung ließ ein wenig nach, obwohl ich im Hinterkopf den Gedanken hatte, dass solch eine rational denkende Herrin weitaus gefährlicher wäre.
    
    „Ich dachte, ich mach das mal langsam, und wir sehen, was passiert. Sie haben mir die Tür offen gelassen, Sie haben meine Anweisungen befolgt und sogar auf mich gewartet. Ganz artig. So in etwa hatte ich mir das vorgestellt. Mir scheint, wir werden viel Spaß miteinander haben". Sie schwieg eine Weile. „Wie fühlt sich das an, mir zu gehorchen?"
    
    Ich zögerte. Es war mir ...
    ... peinlich. Die Stille erwartete eine Antwort.
    
    „Es fühlt sich ungewohnt an."
    
    „Was ist das denn für eine Erklärung? Ein wenig mehr Mühe hätten Sie sich schon geben können. Meine Güte!"
    
    „Es ist nur, dass es so neu für mich ist."
    
    „Na, das werden wir schon ändern!"
    
    Sie lachte.
    
    „Ich war mir auch nicht sicher, ob Sie es sich nicht anders überlegen. Das hier, das ist doch bestimmt nicht erlaubt, oder? So Schülerin und Lehrerin? Auch wenn Sie mich nicht unterrichten und wir in der Schule nichts miteinander zu tun haben. Das ist doch bestimmt alles illegal oder zumindest nicht im Sinne des Erfinders. Wie sieht das so aus?"
    
    Ehrlich gesagt wusste ich das auch nicht. Man hörte schon mal von Beziehungen zwischen Schülern und Lehrern. Es gab da etwas wie Unzucht mit Abhängigen oder so ähnlich, aber wie das mit Schülern war, die man gar nicht unterrichtete, das konnte ich nicht sagen.
    
    „Ich glaube nicht, dass es im Sinne des Erfinders ist. Wenn es herauskäme, hätte es sicher üble Konsequenzen für mich."
    
    „Und trotzdem riskieren Sie das. Soll ich sagen: Respekt für Ihren Mut oder wie blöd kann man sein?"
    
    Ich hatte mich das auch schon gefragt.
    
    „Ich weiß es nicht. Mir geht es nicht um Mut."
    
    „Sie haben's einfach so richtig nötig, nicht wahr?"
    
    Sie war mir einen Schritt näher gekommen.
    
    Ich spürte ihre Nähe nun.
    
    Ihre Präsenz.
    
    Und dann legte sie ihre Hand auf meinem Hals, am Haaransatz.
    
    Ich zuckte zusammen.
    
    „Ganz ruhig! Es passiert nichts."
    
    Ihre ...
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