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Ich Wünschte...
Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM
... Bilder erwehren, die mein eigenes Auge heraufbeschwor. Nun gab es keine Ablenkung und die Manipulationen ihrer Hand trafen mich umso tiefer. Ihre Hand an meinem Bauchnabel, fuhr hinab, über meinen Venushügel, brachte mich zum Erschaudern. Zwischen meinen Beinen hindurch, über meine Pobacken. Immer wieder und wieder. Ich konnte mich ihrer Beschwörung immer weniger entziehen, nicht mehr wehren. Mein Unterleib brannte, pochte und schrie. Der Schweiß stand mir auf der Stirn und rann mir den Rücken hinunter. Feucht. Und doch konnte er mich nicht kühlen und brachte keine Linderung. Es waren Wellen, die über meinen Körper spülten. Heiß und aberwitzig. Ich merkte, dass ich mich ihnen nicht entziehen konnte, und ich wollte es auch nicht. Ich wollte ihre Erlösung. Ich wollte von ihr erlöst werden. Ich wollte ihr sein. Diese eine Erlösung für das Ende aller Freiheit? Ein Höhepunkt für das restliche Leben? Wie aberwitzig. Ich fasste meinen Entschluss. Ich öffnete die Augen. Ich ließ sie in mich blicken. Ich ließ sie mich besitzen. Schenkte mich ihr. Gab den Widerstand auf. Ließ es über mich ergießen. Und wenn mich danach ewige Sklaverei erwarten würden. Es war egal. Nur für dieses eine Mal. Ich konnte nicht sagen, ob ich diesen Orgasmus geträumt hatte, oder ob ich bereits wach war, als er über mich wusch wie eine Welle gegen die Felsküste brandet. Doch als ich wieder bei Sinnen war, lag ich nassgeschwitzt im ...
... Bett. Eine Hand an der Kehle, die andere zwischen meinen Schenkeln. Elf Ich hätte des Traumes nicht bedurft. Meine Entscheidung war gefallen in der Sekunde, in der sie ihren Vorschlag vorgebracht hatte. Was ich brauchte, war Zeit diese anzunehmen und all die gerechtfertigten Einwände in die hinterste Ecke meines Verstandes zu schieben. Es war unmoralisch, es war undenkbar, es war gefährlich. Es war das Risiko nicht wert. Ich setzte meine Karriere aufs Spiel. Meinen Job und mein bisheriges Leben. Wenn das herauskäme, hätte ich alles verspielt. Und es würde herauskommen, weil man so etwas nie auf Dauer verheimlichen konnte. Ich hatte keinen Grund, ihr so weit zu vertrauen. Sie war eine Fremde, die ich seit wenigen Wochen erst kannte. Ich wusste nichts über Liz, außer den wenigen Informationen, die ihre Akte hergaben, und die Schnipsel meiner Beobachtung. Was wollte Liz überhaupt von mir? Ihre Worte hatte ich aufgeschrieben. So wie ich mich ihrer erinnerte. Wiederholt hatte ich dort gesessen und sie aufgeschrieben. Beim ersten Mal war meine Schrift dem Inhalt nicht angemessen. Es war nervöses Gekritzel gewesen, durchgestrichen und wieder neu angesetzt, um ihre Wortwahl aufzufangen. Ich holte meinen besten Federhalter hervor und schrieb sie wieder auf. Auf das teuerste Papier, das ich finden konnte, das man nur für die ganz wichtigen privaten Briefe benutzte. Die Liebesbriefe halt, die ich nie geschrieben hatte. Dann las ich ihre Worte wieder und ...