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Ich Wünschte...
Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM
... zerschlissenen Tuniken da standen und räsonierten. Blasiert mit grauen Haaren von Anstand faselten. Sie liefen watschelnd und degeneriert davon, verscheucht durch die übermächtige Armee am Horizont. Mit ihren grimmigen Blicken und einem Funkeln in den grünen Augen. Was gab es noch zu überlegen? „Gehorche ihr! Gehorche ihr! Gehorche ihr!" Ich senkte meinen Blick in Kapitulation. Sie hatte gewonnen. Ich konnte ihr nicht widersprechen. Aber sie missinterpretierte diese Geste wohl, oder sie war ihr nicht eindeutig genug. Ich konnte es nicht sagen. „Denken Sie drüber nach. Ich gebe Ihnen eine Woche." Ihre Stimme hatte wieder diese erwachsene Sachlichkeit angenommen, als hätten wir über irgendeine geschäftliche Abmachung gesprochen. Bevor ich antworten konnte, hatte sie sich schon umgedreht, war auf ihr Fahrrad gestiegen. Bevor sie fortfuhr sagte sie noch: „Haben Sie mal gecheckt, ob Ihnen nicht irgendwer einfach die Luft raus gelassen hat? Aus dem Reifen meine ich. Könnte ja sein" Dann radelte sie davon. Sie sah sich nicht um. Ich verharrte dort. Stumm und hilflos mit laut schlagendem Herzen. Und zwischen den Kieselsteinen sah ich die Ventilkappe meines Vorderreifens. Zehn Ich stand wieder in dieser Ebene, sah mich um, versuchte am Horizont etwas auszumachen. Der schweflige Geruch stach diesmal stärker in meiner Nase. Am Horizont war etwas. Es dauerte, bis ich es als Staubwolke ausmachen konnte. Sie kam rasend schnell näher, ...
... türmte sich vor mir auf, hielt genau auf mich zu. Dann hörte ich ein dumpfes Rauschen. Leise erst. Wie die Brandung am Meer. Irgendwann schälten sich dort Schreie heraus. Es waren Kampfschreie. Ich drehte mich um und versuchte zu fliehen. Aber weit und breit war nichts als Ebene. Ich machte drei halbherzige Schritte, versuchte ihnen zu entfliehen. Dann hielt ich an. Es machte keinen Sinn. Als ich mich umdrehte, standen sie da. Ein Dutzend Kriegerinnen. Wie Amazonen gekleidet. In schweres Leder und matt glänzendes Metall. Ringe, Reife, Ornamente, geschnürte Ledersandalen. Korsette, die ihre vollen Brüste anhoben, Kriegsbemalung in den grimmigen Gesichtern. Schwer und klirrend kam eine auf mich zu, während die anderen dastanden, überheblich und spöttisch. Eine Hand am Knauf des Kurzschwertes. Sie war zwei Köpfe größer als ich. Die schwarzen, langen Haare wehten strähnig im Wind. Die grünen Augen schienen das einzige zu sein, das der Umgebung Leben gab. Ein giftiges, unwirkliches Grün. Ich drehte mich um, wollte weglaufen. Doch sie griff nach mir und fasste das weiße Kleid aus Stoff dünn wie Gaze und riss es mir vom Leib. Ich blickte ihm nach, wie der Wind es einer beseelten Skulptur gleich fort wehte. Ich starrte an mir herab. Ich war vollkommen nackt. Mein Körper war so viel heller als der von der Sonne gegerbte Körper der Amazone. Mein Fleisch war so viel weicher als der muskelgestählte Körper der Amazone. Ich wich vor ihr zurück, doch sie war flinker. Mit einer ...