1. Ich Wünschte...


    Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM

    ... empfindlich war, hatte ich immer gewusst, aber es war auch nicht notwendig, meinen Teppich zu versauen.
    
    Ich stellte den Unterteller auf den Tisch vor ihr und gab ihr auch das Bier.
    
    Sie rülpste und sah mich dann auffordernd an, als erwartete sie eine Zurechtweisung. Aber ich sagte nichts, ich stand nur da.
    
    „Wenn Sie sich jetzt sehen könnten! Jede Zelle ihres geilen Körpers hasst das hier! Mein ganzes Benehmen, alles! Sie könnten platzen. Ich sehe es Ihnen an! Und doch ertragen Sie es. Weil ich es so will."
    
    Sie schwieg und sah mich inquisitiv an.
    
    „Ich würde gerne wissen, was in Ihnen vorgeht. Wie kann man nur so sein wie Sie?"
    
    Ich zuckte leicht mit den Achseln und spürte wieder das Brennen an meinen Nippeln.
    
    Sie schüttelte den Kopf und lachte, dann nahm sie einen weiteren tiefen Schluck aus der Bierflasche.
    
    „Aber eigentlich ist es auch vollkommen egal. Es geht nicht um Sie. Es geht nur um mich. Richtig?"
    
    Ich deutete ein Nicken an.
    
    „Richtig?" Ihre Stimme klang nun scharf.
    
    „Das ist richtig."
    
    „Das ist richtig." Sie lachte. „Sie sind echt ein Flittchen! Hinter Ihrem ganzen Gehabe, hinter dem ganzen Klugscheißen und Ihrer schicken Wohnung mit dem schönen weißen Teppich sind Sie doch nichts als ein geiles Flittchen, das es so sehr nötig hat, dass es sich mit einer Schülerin anlegt."
    
    Aus ihrer Stimme quoll Verachtung. Es war nicht gespielt, sie meinte es so. Ich konnte es riechen, wie ich ihren Atem mit Bier und Zigarettengestank roch.
    
    Sie sah ...
    ... mich eine Weile stumm an, und ich, unschlüssig, was sie von mir erwartete, starrte auf den Boden in einer demütigen Geste. Ich wollte, dass sie mit diesen Kommentaren aufhörte.
    
    Sie musterte mich eine Weile.
    
    Schließlich stand sie mit einem Ruck auf, packte mich bei den Haaren und zog mich hinter ihr her in den Flur vor den großen Spiegel.
    
    Sie stand hinter mir, meine langen Haare um ihre Faust gewickelt, ganz nah neben mir.
    
    „Sehen Sie sich an!"
    
    Ich wehrte mich erst, aber dann hob ich meinen Blick und sah mich im Spiegel.
    
    Ich stand da, unzüchtig in meinem offenen Bademantel wie ein Stückchen Elend, die linke Brust entblößt, an der immer noch die Krokodilklemme hing. Allein der Anblick verursachte mir schon Schmerzen. Mein Körper leuchtete in dem Neonlicht des Flurs unvorteilhaft bleich.
    
    Es war ein trauriges Bild, das ich abgab, da hatte sie zweifellos recht.
    
    Dahinter als Kontrast stand sie. Liz sprühte vor Energie, ihr schwarzes T-Shirt hob sich vor meiner weißen Haut ab, wie ihre schwarzen Haare sich von meinen blonden abhoben. Sie schimmerten fast ein wenig Blau wie in einem Comic.
    
    Ihr Griff in meinen Haaren symbolisierte ihre Macht über mich. Ihre ganze Haltung strotzte vor Energie und Haltung.
    
    Unsere Blicke trafen sich im Spiegel. Mein Bild der Unterwerfung, ihres der Stärke. Sie wirkte wie eine Löwin, die ihr Opfer niedergerungen hatte und nun den letzten Biss in die Halsschlagader ihres Opfers hinauszögerte. Dann küsste sie mich auf den Hals. ...
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