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Ich Wünschte...
Datum: 03.01.2020, Kategorien: BDSM
... hielt. Also ging ich in die Feinkostabteilung und kaufte Champagner und die teuersten Zutaten, die ich auftreiben konnte, für die schicksten Essen, dich ich mir zutraute. Als ich so an der Kasse stand, kam mir der Gedanke, dass das alles vollkommen overdressed war, dass sie den Champagner nicht zu würdigen wüsste und die teuren Scampi schon mal gar nicht. Also fuhr ich vom Feinkostladen schnurstracks zum nächsten Supermarkt und besorgte die Dinge, von denen ich annahm, dass junge Menschen sie mochten. Schließlich machte ich noch einen kräftigen Umweg und fuhr ins einzige McCafe der Stadt, um dort ein paar Stücke des Schokokuchens zu kaufen und gleich noch mir einen Latte Macchiato zum Mitnehmen zu genehmigen. Ich erinnerte mich, dass Liz mal gesagt hatte, dass es nichts Besseres als diesen Schoko-Kuchen aus dem McCafe gäbe. Als ich ihn hatte, kam mir der Gedanke, dass sie vielleicht nach Sahne verlangen würde, und so fuhr ich noch einmal zurück in den Supermarkt um richtige Sahne zu kaufen. Ich hatte nur diese Sprühsahne im Angebot, aber die war unter unserem Wochenendniveau. Ich würde für uns die Sahne frisch schlagen, das war Ehrensache. Ich schleppte meinen Einkauf also hinauf in meine Wohnung und musste die Nachbarin beruhigen, die meinte, ich würde eine Party veranstalten. Als ich dann alles hochgeschleppt hatte, fiel mir ein, dass ich mir vorgenommen hatte, meine Kollektion an Unterwäsche noch ein wenig aufzumöbeln. Also setzte ich mich wieder in den Wagen ...
... und fuhr in den Dessous-Shop, wo ich mich ausgiebig beraten und noch ausgiebiger meine Kreditkarte bluten ließ. Während ich mit der Verkäuferin sprach, die sehr höflich und nett, aber einen Tick zu stark geschminkt war, musste ich immer an mein Geheimnis denken. Denn während die Verkäuferin mich fragte, was mein Freund wohl schick fände, dachte ich an meine Freundin. Und in der Tat verplapperte ich mich einmal und sprach von ihr statt von ihm. Es fiel mir erst drei Sätze später auf, dass ich mich verraten hatte, aber ich machte mir nichts draus. Die nette Verkäuferin hingegen sah mich von da an etwas anders an und vermied irgendwelche Pronomen, die das Geschlecht des Ziels meiner Begierde verrieten. Das nun wieder fand ich amüsant, und ich fragte mich, ob diese Blicke, die sie mir von nun an zuwarf, abschätzig oder im Gegenteil gar anzüglich waren. Wollte sie mich anmachen oder verurteilte sie mich für meine gleichgeschlechtlichen Vorlieben? Ich kam zu dem Schluss, dass eine Verkäuferin in einem Dessous-Laden eine liberale Grundeinstellung haben musste, und ich kam auch zu dem Schluss, dass eine attraktive Verkäuferin in einem Dessous-Laden nicht gleich jeder Kundin hinterher stieg. Jedenfalls war ich in guter Stimmung und gab mehr aus, als ich vorgehabt hatte. Die Komplimente der Verkäuferin, die ich einheimste, hatten daran sicherlich keinen geringen Anteil. Als ich schließlich abends zuhause ankam an und alles für die kommenden Tage erledigt hatte, da legte ich ...