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Ein trockener Alkoholiker bekennt seine Sünden
Datum: 24.08.2019, Kategorien: Sonstige,
... zu werden. Geglaubt habe ich es nicht. Erst nach diesem Glas Sekt, wurde ich eines besseren belehrt. Erst noch einmal ein Glas Sekt. Dann war bei uns im Dorf Schützenfest. Um mit den anderen gleichzuziehen, trank ich ein Glas Bier. Dann noch eins anschließend noch ein paar Korn und alles war zu spät. Meine Frau hat mich da vor die Wahl gestellt, entweder trinkst du keinen Alkohol mehr und fickst auch keine anderen Frauen, oder ich gehe. Versprochen habe ich es ihr schon. Nur gehalten habe ich es nicht. Innerhalb von einer Woche war ich wieder im alten Trott drin. Jeden Tag war ich wieder betrunken. Dass mich die Polizei nie erwischt hat, ist eigentlich gar nicht nachvollziehbar. Jedenfalls machte ich immer noch meine Umsätze. Das ging alles gut, bis sich mehrere Kunden darüber beschwerten, dass ich ständig mit einer Fahne herumlaufen würde. Nun musste ich bei meinem Chef antanzen. Ich erzählte ihm ganz schonungslos, dass ich Alkoholiker bin. Er hörte sich das alles an und meinte: Ich gebe ihnen noch eine Chance. Sie machen jetzt 4 Wochen Urlaub. Wenn sie dann wieder kommen und nichts getrunken haben, können sie wieder ihre alte Tour bekommen. Schön wäre es gewesen. Da wusste er ja auch noch nicht, dass ich immer wieder Sachen verkauft hatte und das Geld im Puff ausgegeben habe. Zwei Tage später hatte ich dann meine Kündigung. Noch, eine Woche später, wollte meine Frau noch einmal mit mir über alles reden. Ich, in meinem benebelten Kopf, meinte da ...
... nur: Das hat doch alles keinen Sinn. Ich lasse mich scheiden, dann kann ich dir auch nicht immer wieder weh tun. Noch am selben Tag zog ich aus. Erst einmal zu meiner Schwester im Nachbardorf. Meine Schwester und auch mein Schwager waren Mitglieder bei den Guttemplern, also spezalisiert auf Alkoholkranke. Sie schafften es tatsächlich, dass ich ohne Entzug wieder trocken wurde. Vielleicht hätte ich zu diesem Zeitpunkt noch einmal mit meiner Frau zusammenkommen können. Ich habe nur Angst gehabt, in dem Dorf noch einmal rückfällig zu werden. Woanders hinziehen wollte sie nicht mit mir. Das Haus war da schon dermaßen verschuldet, dass nur noch eine Zwangsversteigerung möglich war. Auch damit habe ich sie alleine gelassen. Kurz darauf lernte ich eine Frau kennen, in die ich mich, wie ich damals glaubte, sofort verliebt habe. Wir zogen bald zusammen. Da ich immer noch keine Arbeit hatte, sind wir nach München gezogen, weil wir dort beide Arbeit bekommen konnten. 7 Jahre haben wir dort gewohnt. Eine ordentliche Arbeit, kein Alkohol und ein erfülltes Sexleben hatten wir da. Wir haben alles ausprobiert. Meine Frau kannte vieles noch nicht. Deshalb wurde es auch niemals langweilig. Dann bekam ihre Tochter ein Kind. Meine Frau (wir hatten inzwischen geheiratet) wollte natürlich gerne in der Nähe wohnen, um die Enkel aufwachsen zu sehen. Die Tochter wohnte auf halbem Weg zwischen meinen Schwiegereltern und meinen Kindern. Da konnten wir noch einigermaßen schnell ...