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Eigentlich wollte ich nur Zigarette
Datum: 22.08.2019, Kategorien: Erotische Verbindungen
... sagte ich zu Charlotte. Es war mir klar, dass ich die Ängste die ich hatte nicht wegreden konnte, das Gespräch darüber tat mir aber gut. Charlotte rückte noch einmal näher an mich heran legte ihren Kopf auf meine Schulter und sprach mit weicher Stimme. "Ich liebe dich Johann, auch wenn es albern klingt, wenn ich es dir so oft sage. Ich will es dir einfach immer wieder sagen, damit du verstehst, wie wahr und echt meine Gefühle für dich sind." Mein Kopf begann, sich zu leeren, die Zartheit mit der Charlotte dies gesagt hatte und die robuste impulsive Art, wie wir eben noch miteinander verkehrten, diese Mischung machte es aus, dass mein unsicherer innerer Johann sich wieder zur Ruhe begeben konnte. "Ich glaub's dir. Es macht mich froh und glücklich. Ich liebe dich auch." Selbst meine Stimme hatte anscheinend einen so weichen Ton erreicht, das Charlotte nur meinte: "Jetzt hast du wie eine Frau gesprochen." Sie besorgte aus dem Badezimmer noch ein feuchtes Tuch. Einige der Utensilien die wir gebraucht hatten wollte sie noch abwischen, bevor wir sie in einer leeren Holztruhe versorgten, die unterm Fenster stand. Bis auf den Lederbeutel, in dem ich ihr den Halsring gebracht hatte, war bald alles versorgt. "Ist das die Verpackung für das Schmuckstück?", wollte sie wissen. "Ja, wenn du ihn ablegst, dann solltest du ihn darin einpacken. Der Beutel lädt den Ring immer wieder neu auf, gibt ihm seine Kraft zurück." Ich trat hinter sie, um den Verschluss zu ...
... öffnen. Hielt ihr das Stück hin, damit sie ihn betrachten kann. "Es ist ein eigenartiges Geschenk. Ich habe solch einen Reif wirklich noch nie gesehen und trotzdem, irgendetwas lässt ihn mir besonders vertraut und nah erscheinen. Darf ich ihn heute Abend tragen?" "Wann immer du willst, er gehört dir. Du musst nur darauf achten, dass du den Beutel mitnimmst, für den Fall, dass du ihn ablegen willst." "Ich werde ihn tragen so oft ich kann. Ich schätze niemand hat ein solch ausgefallenes Schmuckstück um den Hals wie ich. Apropos: Heute Abend. Wann sollten wir bei Susi sein?" "Ich denke um Sieben." "Dann hätten wir noch genügend Zeit für ein ausgedehntes Bad. Hast du Lust?" "Klar." "Dort in der kleinen Schublade findest du einige Kerzen. Bringe sie alle mit, ich lass schon das Wasser einlaufen." Als ich das Badezimmer betrat hatte Charlotte die Jalousien an den Fenstern herunter gelassen und nur das Licht überm Spiegel brannte. Wir verteilten die Kerzen ganzen Raum und steckten sie an. Charlotte entnahm einem kleine Wandschrank eine Tonkaraffe, aus der sie drei Tropfen in die halbrunde Badewanne träufelte. Das Wasser verfärbte sich blau. Während der Hahn die Wanne noch mehr voll laufen ließ, stiegen wir zusammen hinein. Charlotte hatte das letzte Licht noch gelöscht und so saßen wir bei Kerzenschein, zusammen im Badewasser. Es dauerte nicht lange, und ich spürte das Kribbeln zwischen dem großen Zeh und meiner Schädeldecke. "Du hast wieder von deinem blauen ...