1. Eigentlich wollte ich nur Zigarette


    Datum: 22.08.2019, Kategorien: Erotische Verbindungen

    ... dürfen. An seiner Seite zu stehen und Frau Keller sein zu dürfen. Mich lehrte sie, das Leben zu genießen, was sie selbst sich nie erlaubt hat.
    
    Sie war eine Schöne Frau und auch eine gütige, war überall beliebt, ohne sich je zu exponieren. Ach ich komme ins Plaudern, so viele Details interessieren dich sicherlich nicht. Ich hab jetzt einfach mal drauflos geredet."
    
    Ich sah zu ihr hinüber, sie schien mir erleichtert, zu sein.
    
    "Wenn ich versuche, mich zu erinnern, finde ich, du hast vieles von ihr, bist vielleicht lebendiger, lebenshungriger als sie, besitzt aber noch mehr Charme." Sie lächelte.
    
    "Ich habe da so eine Idee", begann sie in einem ganz anderen Tonfall. "Wie wäre es für dich, wenn ich dich bitten würde in meinem Geschäft zu arbeiten?"
    
    Ich holte tief Luft, das Leben prüft einem allemal.
    
    "Zur Zeit muss ich deine Frage mit 'Nein' beantworten. Es ist lieb von dir, mir ein solches Angebot zu machen, die Vorstellung fast den ganzen Tag in deiner Nähe zu sein ist auch verlockend, das geb' ich zu. Andererseits, ich liebe meinen unbedeutenden Job, oder habe ihn wenigsten lieben gelernt. Und möchte ihn derzeit nicht aufgeben. Drittens kommt noch hinzu, dass ich unsere Beziehung als etwas ganz Außerordentliches, erlebe und nicht so schnell den Alltag damit verknüpfen will.
    
    Verstehe mich nicht falsch, ich liebe dich und nicht deine Firma. Wenn wir uns, nach diesem Wiedersehen, wieder besser kennen, können wir gerne noch einmal, darüber reden. Jetzt ist es mir ...
    ... zu früh."
    
    "Schade, aber wenn ich es mir genau überlege, hast du recht. Ich habe mich immer beklagt, dass die Männer nur darauf aus sind, in meinem Geschäft eine Rolle zu spielen. Alle wollten gleich einen Job bei mir. 'Herr Inhaber', spielen und ich hab sie dann jeweils zum Teufel gejagt. Dir würde ich's schenken und du willst es nicht. Eigentlich der schönste Beweis dafür, dass du mich liebst, und nicht mein Kapital."
    
    Unsere Unterhaltung verstummte. Für eine Weile sahen wir uns an und schwiegen, bis Charlotte fragte:
    
    "Was wollen wir heute unternehmen?"
    
    "Ich wollte noch in die Stadt fahren, um ein paar Besorgungen zu machen, sonst hätte ich nichts vor. Heute Abend sind wir dann ja bei Susi eingeladen", präsentierte ich mein Programm. "Außerdem will ich noch meinen Briefkasten leeren und in meiner Wohnung nach dem Rechten sehen", ergänzte ich noch.
    
    "Ich bekomme noch Kundschaft. Bis gegen Einuhr bin ich mit denen soweit fertig, dann noch die Woche in der Ladenkasse abschießen und um zwei Uhr machen wir dicht. Wenn du möchtest, können wir uns dann wieder treffen."
    
    "Gut, dann werde ich mich noch anziehen, und dann auf den Weg machen."
    
    Ich stand auf und ging ins Bad. Dort suchte ich nach einer Bürste für mein Haar und stand gerade am Spiegel, als Charlotte von hinten auf mich zukommend meine Brust umschlingt und mir ein kaltes Metallstück auf die Haut drückt.
    
    "Das ist für Dich", flüsterte sie mir hinters Ohr und schob beide Hände tiefer. Mit der einen zieht ...
«12...129130131...255»