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Eigentlich wollte ich nur Zigarette
Datum: 22.08.2019, Kategorien: Erotische Verbindungen
... ..., ich weiß nicht wie, aber anders als sonst. Hat das mit meiner Mutter zu tun?" Ich gab ihr keine Antwort, zeigte mit einem Finger auf ein anderes Kind und fragte sie, wer das sei. Sie begann, zu kichern. "Das war meine erste große Kinderliebe. Ich glaube ich war damals sieben. Fand den Burschen toll. Er hatte ein Baumhaus und kletterte wie Tarzan durch die Äste. Ich bewunderte ihn, aber er wollte immer nur, dass ich ihm beim Hämmern und Sägen helfe, damit sein Haus noch größer wird. Er hieß übrigens gleich wie du." Jetzt war es amtlich, ich konnte es nicht fassen, ein solcher Zufall, und die arme Charlotte ahnte immer noch nicht, hinter welches Geheimnis ich gekommen war. "Wo war das?", fragte ich nach. Ich wolle, dass sie von selbst drauf stößt. "Irgend ein Dorf am Bodensee. Auf der Rückseite der Kamera müsste der See sein, wenn ich mich recht daran erinnere." "Warst du als Kind glücklich? Ich meine mal abgesehen von den Zöpfen?" "Ja, meine Mutter war die beste, die ich bekommen konnte. Sie liebte mich und hat sich trotz vieler Arbeit immer noch Zeit für mich genommen. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals ernstlich Krach gehabt hätten." "Wenn ich dir zu viel frage, musst du's mir sagen, aber ich habe im Moment eine Unmenge unbeantworteter Fragen." "Schon gut, ich hab dir ja auch noch nicht besonders viel von mir erzählt." Ich wollte es jetzt herauslassen und zur Auflösung kommen. "Hast du schon einmal Rommé gespielt?" "Seit ...
... Jahren nicht mehr. Als Kinder spielte unsere Mutter mit uns und allen Kindern immer dieses Spiel. Das war neben dem Socken stricken ihre zweite liebevolle Macke. Aber seit sie gestorben ist, hatte ich nie mehr einen Anlass dazu gefunden. Für mich gehörten meine Mutter und ihre Karten zusammen." Ich sah sie an und versuchte dabei ernsthaft zu wirken. "Charlotte", begann ich",wie lange kennen wir uns nun schon?" "Ich kenne dich seit fünf oder sechs Wochen, du mich noch nicht einmal eine Ganze." Sie traf diese Feststellung so zügig, dass es eindeutig war: Sie konnte nichts wissen. Ich hob ihr die Bilder unter die Nase. Zeigte auf ein beliebiges Kind und hob an. "Das ist Rolf, er hatte auch einen Spitznamen: Buzz nannten ihn alle. Das ist Berti, der presste immer mit beiden Fäusten seine Nase zusammen. Mario war ein bisschen dumm aber ein toller Kamerad. Susanne, dort hinten war schon älter und ein freches Luder. Sie wollte immer im Mittelpunkt stehen. Das ist Johanns Vater und dies muss dein Bruder sein." Ich kann nicht beschreiben wie Charlotte dreinblickte, als sie fragte. "Und woher weißt du das alles?" "Hast du's noch immer nicht gemerkt? Ich bin Johann, und du findest mich schon in deinem Fotoalbum." Ihr Kinn fiel nach unten, sie blickte abwechseln auf das Bild und in mein Gesicht. "Das kann nicht wahr sein." "Ist es aber." Sie ließ einen Schrei ab, dass ich fürchtete die Fensterscheiben gingen zu Bruch und wiederholte. "Das kann ...